Seite:Zerstreute Blaetter V.djvu/222

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wir diese Heiligen ehren! Lesen Sie jetzt das Gedicht im Schilter oder lieber in Bodmers Opitz, und suchen das Ganze, (wie schwer es auch würde,) in Eins zu fassen; es ist wie eine ungeheure Gothische Kirche im schönsten Styl dieses Geschmacks. Nur St. Anno’s Leben und die Geschichte seiner Zeit müssen Sie dazu lesen; unglaublich ists, wie der Dichter von Allem die würdigste Seite zeigt und gleichsam die schönste Blume gepflückt hat. 10) [1] Nächstens eröfnet sich uns ein neues Feld der Zeiten.


  1. 10) Eben lese ich im Bragur, Th. 2. S. 440. daß eine Uebersetzung dieses mit historischen Anmerkungen von Herrn Prof. Hegewisch in Eggers Deutschen Magazin. (1791. May) zu finden. Der eben genannte würdige Mann hat uns vom Erzbischof Anno bereits einige Nachrichten übersetzt, in seinen Charakterzügen der Deutschen.
Empfohlene Zitierweise:
Johann Gottfried Herder: Zerstreute Blätter (Fünfte Sammlung). Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1793, Seite 206. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Zerstreute_Blaetter_V.djvu/222&oldid=- (Version vom 1.8.2018)