Seite:Zerstreute Blaetter V.djvu/289

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er sie nennt,) scheinen ihm am meisen geglückt zu seyn; seine Myrtha ist so artig und schön besungen, als kaum eine Doris und Chloris besungen worden.

Ohne Zweifel kennen Sie bereits einige Stücke von ihm, die Zinkgref, Bodmer und Eschenburg bekannt oder wieder bekannt gemacht haben; der feine Geschmack des letztgenannten hat sich vorzüglich an seine schönsten Stücke gehalten. 40)[1] Indessen schlage man das Buch auf, wie es fällt; so stößt man in seinen weltlichen Gedichten, auf


  1. 40) Auserlesene Gedichte der besten Deutschen Dichter, von Eschenburg B. 3. Braunschw. 1778.
Empfohlene Zitierweise:
Johann Gottfried Herder: Zerstreute Blätter (Fünfte Sammlung). Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1793, Seite 273. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Zerstreute_Blaetter_V.djvu/289&oldid=- (Version vom 1.8.2018)