Sitzenkirch

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Textdaten
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Autor: Johann Jakob Schneider
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Titel: Sitzenkirch
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aus: Badisches Sagen-Buch I, S. 248–249
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
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Erscheinungsort: Karlsruhe
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[248]
Sitzenkirch.

Auch Sitzenkirch[1] hat sein Merkwürdiges, das genau mit der Geschichte von Bürglen zusammenhängt. Dort, wo jetzt das hübsche Landhaus des Herrn K. steht – befindet sich nebenan ein altes, längliches Gebäude, welches jetzt landwirthlichen Zwecken dient. Dies Gebäude war einst ein Frauenkloster vom Benediktinerorden. Werner, Freiherr von Kaltenbach stiftete dasselbe; seine Gemahlin Itha erbaute es und führte mit ihrer Tochter Himmeltrud das beschauliche Leben darin ein. Unter dem siebenten Abte von St. Blasien stellten sich die Nonnen unter den Schirm dieses Stiftes. Werner versorgte das Kloster mit hinlänglichen Einkünften und übergab den frommen Damen die Schenkungsurkunde mit den [249] Worten: „Da habt ihr euern Sitz in Kilch!“ – Daher der alte Namen „Sitzinchilcha,“ jetzt Sitzinkirch oder Sitzenkirch.

(Siehe Pfarrer Schneider’s obengenanntes Werk.)

  1. Dorf, zwei und eine halbe Stunden von Müllheim