Speisung eines preußischen Landwehrbataillons

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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Speisung eines preußischen Landwehrbataillons
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 31/32, S. 485, 504
Herausgeber: Ernst Keil
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1866
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[485]
Die Gartenlaube (1866) b 485.jpg

Die Speisung des zwanzigsten Landwehr-Bataillons auf dem Magdeburger Bahnhofe in Leipzig.

[504] Speisung eines preußischen Landwehrbataillons. Der Krieg bietet der traurigen und grausigen Scenen auf allen seinen Schritten so viele und, treue Chronisten der trüben und leidensvollen Zeit, mußten wir unsern Lesern aus dem gegenwärtigen deutschen Kampfe schon so viele schmerzliche Bilder vorführen – Bilder, die doch immer nur einzelne Tropfen aus dem Meere des Jammers darstellen – daß es uns selbst eine Genugthuung ist und sicher auch unsere Leser wohlthuend berühren wird, wenn wir auch einmal auf eine freundlichere Episode aus dem großen Trauerspiele aufmerksam machen können. Ein solches freundlicheres Intermezzo ist die Scene, welche der erste Bogen unserer heutigen Nummer illustrirt, jene Speisung des zwanzigsten preußischen Landwehrbataillons, das, vom blutigen Schlachtfelde Langensalza’s kommend, hier kurze Zeit rastete, und von der Stadt Leipzig vor einer Menge von Zuschauern aus allen Gesellschaftsschichten auf dem Magdeburger Bahnhofe mit Speise und Trank erquickt wurde. Der einfache Vorgang bedarf eines weitern Commentars nicht.