Spruner-Menke Handatlas 1880 Karte 36

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Theodor Menke, Karl Spruner von Merz u. A.
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Deutschlands Gaue VI. Bayern, Oesterreich, Kärnten
Untertitel:
aus: Hand-Atlas für die Geschichte des Mittelalters und der neueren Zeit
Herausgeber:
Auflage: 3. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1880
Verlag: Justus Perthes
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Gotha
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


Spruner-Menke Handatlas 1880 Karte 36.jpg

[35]

Deutschland. No. VI. Deutschlands Gaue VI. Baiern, Österreich, Kärnten. Mst. 1 : 1 000 000. Nebenkarte: Östliche Fortsetzung der Hauptkarte. Von Th. Menke.

Die Urkunde, in der der angebliche obere Donaugau vorkommen soll, habe ich ebenso wenig aufzufinden gewusst, wie von Spruner. Die Existenz dieser Stellen und dieses Gaues beruht wohl unzweifelhaft auf einem Irrthum. Der urkundlich nicht aufzuklärende Raum, den er einnehmen soll, ist zum Westergowe gezogen, der dadurch, ähnlich dem thüringischen Westergowe, bis an die Westgrenze des Stammes ausgedehnt wird.

Für Rotahgowe, Matagowe, Atargowe benutzte ich J. Strnadt’s Peuerbach, sowie eine Reihe mir sehr willkommener handschriftlicher Bemerkungen und eine Kartenskizze, die der Herr Verfasser die grosse Freundlichkeit hatte, mir zuzusenden.

Karintrichi zu entwerfen wäre mir bei der Mangelhaftigkeit der Pusch-Frölich’schen Urkundeneditionen und der Unbrauchbarkeit von Muchár’s Erörterungen über die Steyer’schen Gaue unmöglich gewesen ohne die Liberalität, mit welcher mir 1871 Herr Major Felicetti von Liebenfels in Graz die Einsicht in seine Copien der dieses Land betreffenden Urkunden und Herr Professor Lučin ebenda die Einsicht in die Correcturbogen des Steyer’schen Urkundenbuches gestatteten, und ohne die vortrefflichen historisch-geographischen Erörterungen in Felicetti’s beiden Schriften über die Gaue Steyermarks, deren Inhalt der Herr Verfasser ebendamals die Güte hatte, mündlich mir auseinanderzusetzen.

Coduna (j. Einöde Köden) findet sich nicht auf der betreffenden Generalstabskarte. Für die Ansetzung auf der Karte wurde die nächste dort nicht benannte Einöde bei Abfalterbach gewählt.