Tönen beim Elektromagnetisiren

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Annalen der Physik und Chemie
Band LXIII, Heft 12, Seite 530
(unbekannter Autor)
Tönen beim Elektromagnetisiren
Die Untersuchung des Phänomens führte Reis zur Erfindung des Telefons. Vgl. Galvanisches Tönen. In: Joh. Müller: Lehrbuch der Physik und Meteorologie. 7. umgearb. u. verm. Auflage, Bd. 2. Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1868, S. 384–389 Google
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IV. Tönen beim Elektromagnetisiren.

Bekannt ist die Entdeckung Page’s (Annalen, Bd. 43 S. 411[WS 1]), die späterhin in Frankfurt a. M. dahin erweitert ward, daß Eisenblech, zu einem Cylinder gebogen, innerhalb des schraubenförmigen Schließdrahts einer Volta’schen Kette, beim Anfange und Ende des Stroms ein Knistern hören läßt. Kürzlich machte Hr. Marrian, zu Birmingham, bekannt (Phil. Mag. 1844, Vol. 25 p. 382[WS 2]), daß er unter ähnlichen Umständen Aehnliches an Eisenstäben beobachtet habe. Die Stäbe waren von 0,25 bis 2 Zoll dick, und von 0,5 bis 20 Fuß lang. Sie gaben dabei immer ihren Grundton (tonic), der auch durch Streichen ihres Endes mit einem Metall zu erhalten war. Harter Stahl und ein Magnetstab verhielten sich eben so. Andere Metalle ertönten nicht.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Notizen. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 119, Joh. Ambr. Barth, Leipzig 1838, S. 411–412 Quellen
  2. J. P. Marrian: On Sonorous Phænomena in Electro-Magnets. In: The London, Edinburgh, and Dublin Philosophical Magazine and Journal of Science. Bd. 25 (1844), S. 382–384 Internet Archive