Tief unten (Kämpchen)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Heinrich Kämpchen
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Tief unten
Untertitel:
aus: Was die Ruhr mir sang, S. 149
Herausgeber:
Auflage: k. A.
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1909
Verlag: Hansmann & Co.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Bochum
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[149] Tief unten.

Tief unten in den Nächten,
Da ist es traurig bang,
Tief unten in den Schächten,
Da tönt’s wie Grabgesang. –

5
Da ist der Winde Pfeifen,

Da ist der Tropfen Fall,
Ein Tasten und ein Greifen,
Gespenstig überall. –

Da sind die finst’ren Klüfte,

10
Hohläugig wie die Gruft,

Da sind die Moderlüfte,
Da ist der Grabesduft. –

Und hier in dieser Hölle,
Wo’s jedem Wesen graust,

15
In Staub und in Gerölle

Der arme Bergmann haust.

In diesen öden Klüften,
Weltfern von Kind und Weib,
In diesen Todesgrüften

20
Stirbt Seele ihm und Leib. –