Topographia Austriacarum: Brauneck

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Topographia Germaniae
Brauneck (heute: Bruneck)
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Brixen
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1679, S. 80.
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Brauneck.

Oder Brunecks / so ein Statt und Schloß / an dem Fluß Ryencz / zwischen den Landen Kärndten und Tyrol / und zwo Meilen von Innichen gelegen. Bischoff Braun zu Brixen / Graff Conrads von Wulenstetten / und Kirchberg / und Berthae der Tochter Graff Meynharts zu Tyrol / und Görtz / deß ältern / Sohn / hat solches Stättlein / auß dem Gemäuer einer sehr Alten / und von den Brionibus, wie man will / vor Zeiten auffgerichten Statt erbauet / und nach seinem Nahmen genennet / wie Gulerus in Raetia lib. 11. fol. 162. und andere / sagen. Und daher auch dieser Ort noch dem Bisthum Brixen zuständig ist; dahin Käiser Carolus V. Anno 1552. kommen / als er dem Churfürsten Moritz zu Sachsen / zu Insprugg gewichen ist.

Nicht weit davon liegt das Nonnen Closter Sonnenberg / S. Benedicten Ordens / von deme Hundius tom. 1. Metrop. Salisburg. fol. 443. seq. zu lesen:

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Statt Brauneck (Merian).jpg