Topographia Austriacarum: Waithofen (Anhang)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Waithofen
<<<Vorheriger
Vordernberg
Nächster>>>
Waitzenkirchen
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1679, S. 45.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Nach Wikipedia-Artikel suchen
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[45]
Waithofen / Weithofen /

Dieses Nahmens seyn 2. Stättlein in Vnter-Oesterreich.

Das Erste wird Bayrisch Waidhofen genant; weil es dem Bischoff von Freysing in Bayern / sampt dem feinen Marckt Vlmerfeld / auff dem Ipserfeld gelegen / gehörig ist.

Das Ander wird Böhmisch Waidhofen / oder Weithofen / zugenant / weil es / auff Mähren / vnnd Böheim / zu / am Fluß Teya gelegen / Landsfürstlich; das Schloß aber allda / wie man berichtet / als ein Pfandschilling / der Zeit Sprinzensteinisch ist. Sihe von beeden diesen Stättlein vnsern Text / p. 37. seq. vnd daselbst auch vom Marcktflecken Zell / bey Bayrisch Waithofen / über dem Wasser Ipß / gelegen / so Freyherrlich Geyerisch seyn solle. In dem tomo 5. Theatri Europaei stehet / es hätten sich Anno 1645. Weithofen (nahmlich Böhmisch Waithofen) Weitrach / Landstein / vnnd Drosendorff / auff Keyserischer seiten / wider die Schwedischen / gehalten.