Treue Liebe (Die Gartenlaube 1855/32)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Robert Prutz
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Treue Liebe
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 32, S. 425
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1855
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[425]

 Treue Liebe.[1]

Das ist der Liebe schönstes Recht.
Daß sie verzeihet und vergißt;
Der liebt nicht treu, der liebt nicht echt,
Der diese Tiefe nicht ermißt.

5
Und schmerzt die Wunde noch so sehr,

Die der Geliebten Hand Dir schlug!
Von der Geliebten kommt sie her,
Das sei des Trostes Dir genug.

Und wenn sie gar nicht heilen will,

10
Wohlan so stirb: doch stirb so still,

Daß nie ein Mensch errathen kann,
Selbst die Geliebte nicht, woran.


  1. Von Rob. Prutz, der das eben so einfache wie schöne Gedicht in der letzten Nummer seines „Museums“ veröffentlichte.
    Die Redakt.