Vom letzten Hühnen zu Hambergen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Goldbeck
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Vom letzten Hühnen zu Hambergen
Untertitel:
aus: Alterthümer, Geschichten und Sagen der Herzogthümer Bremen und Verden: Noch lebende Volkssagen und Legenden, S. 244
Herausgeber: Friedrich Köster
Auflage: 2. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1856
Verlag: In Commision bei A. Pockwitz
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Stade
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung: Aus Hambergen
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[244]
4. Vom letzten Hühnen zu Hambergen.

Der letzte von den Hühnen, welche die steinernen Keller mit den Töpfen in der Haide gebauet haben, hat zu Hambergen gewohnt. Er hat unglaublich viel an Speisen zu seiner Subsistenz nöthig gehabt, und hat den übrigen Einwohnern, die er kleine Erdwürmer genannt, sehr viel Drangsal angethan, weil er allen zusammen an Stärke überlegen gewesen ist. Einst haben diese ihm heimlich aufgepaßt, als er in seinen Brunnen gestiegen ist, sind schnell herzugelaufen, und haben mit Steinen ihn darin überschüttet, bis der Brunnen ausgefüllt und er darin begraben worden ist.

Nach einer andern Erzählung ist dieser verschüttete Mensch kein Hühne gewesen, sondern ein anderer wilder Mensch von ungewöhnlichen Kräften, dessen man sich auf die eben beschriebene Weise entledigt hat.