Wöchnerinnen werden von Gespenstern angefochten

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Wöchnerinnen werden von Gespenstern angefochten
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 368–369
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Quelle: Google-USA* und Commons
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[368]
422) Wöchnerinnen werden von Gespenstern angefochten.
Prätorius Bd. II. S. 131.

Dem Magister Prätorius erzählte eine Leipziger Wehemutter mit Namen Ursel, daß es ihrer eigenen Mutter widerfahren, wie sie, als ihr erstes Kind von ihr geboren gewesen, einmal zwischen 11 und 12 zur Stube hinausgegangen sei und sich eine Butterbemme habe schmieren wollen, da habe ein großer schwarzer Mann zum Kellerloche herausgesehen, darüber sie dermaßen erschrocken, daß sie hernach 16 Wochen krank im Bette liegen mußte. Weiter sagte sie, sei es im Jahre 1661 zu Leipzig geschehen, daß eine Nagelschmiedsfrau in ihren sechs Wochen herausgegangen und um verbotene Zeit den Gänsen bei der Paulinerkirche, wo sie gewohnt, zu fressen gegeben, da soll es sie angehaucht haben, daß ihr [369] Gesicht und Maul so aufgeschwollen, daß ein garstiger Eiter herausgekommen.