William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CVII

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
<<< Sonett CVII >>>
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Seite: 56
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe

[56]

Nicht eigne Furcht, nicht das Prophetendichten
Der weiten Welt, die Zukunftsträume nährt,
Kann meiner treuen Liebe Bund vernichten,
Als ob mein Recht auf Frist mir nur gewährt.

5
Der bleiche Mond, er konnt’ Verfinsterung höhnen,

Der Augur[1] glaubt nicht an sein trübes Wort;
Als sicher wird Unstetes sich nun krönen,
Des Friedens Oelzweig grünt uns ewig fort.
Nun, in den Tropfen dieser Balsamzeit,

10
Blüht meine Lieb’, ist Tod mir unterthan,

Mir leiht mein arm Gedicht Unsterblichkeit,
Wenn er durch stumme Horden lenkt die Bahn.
     Dein Denkmal soll in diesem überdauern
     Tyrannenprunk und ehrne Grabesmauern.


Anmerkungen (Wikisource)

  1. Siehe Augur in der Wikipedia.