William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXXV

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<< Sonett CXXXV >>>
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Seite: 70
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[Index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe

[70]

Wenn Andre wünschen, hast du deinen Willen,
Hast Willen ganz und Will’n im Ueberfluß,
Dein Quäler, ich, genügend will ihn stillen,
Dem holden Willen füg’ ich bei als Schluß:

5
Willst du, die ist gewillt so reich und weit,

Nicht gütig bergen meinen Will’n in deinen?
Soll Andrer Wille finden dich bereit,
Kein gnäd’ger Strahl soll meinem freundlich scheinen?
Meer, Flüss’ und Seen nehmen auf den Regen,

10
Gesellen Ueberfluß dem Vorrath bei;

So kannst zu deines Willens Schatz du legen,
Auch meinen Will’n, daß reicher er noch sei.
    Ertödte heiße Bitten nicht durch Unbill –
    Erkenn’ darin, daß ich nur sei dein Will.