William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXXIV

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<< Sonett CXXXIV >>>
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Seite: 69
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[Index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe

[69]

So hab’ ich selbst bekannt, daß er sei dein;
Ich selbst, als deines Willens Pfand geweiht,
Gehöre dir, wenn du mein zweites Mein
Mir wiedergiebst, daß Trost es mir verleiht.

5
Doch weigerst du’s, und frei nicht wünscht er sich,

Denn geizig bist du, während er voll Huld;
Er schrieb, daß er verpfändet sei für mich
Und lud sich auf der Pflichten schwere Schuld.
Der Schönheit Recht wirst geltend du dir machen,

10
Du Wuchrer, der zu Nutzen Alles kehrt,

Den Freund, der mich vertritt, gestreng bewachen,
Daß ewig ihn mein armes Herz entbehrt.
    Hin ist er mir, und dir gehören zwei,
    Ganz zahlt er, und dennoch bin ich nicht frei.