William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXXIII

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: William Shakespeare
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Sonett LXXIII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 39
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google Books
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
De William Shakspeare's sämmtliche Gedichte 039.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[39]

Des Jahres Spätherbst magst in mir du seh’n,
Wenn falbes Laub kaum spärlich nur noch zittert
An Zweigen, die erstarrt von Frostes Weh’n,
Der Waldessänger Dom nun kahl verwittert.

5
Dem Zwielicht solches Tages gleich ich bin,

Der westlich dämmert, wenn die Sonne sinket,
Doch bald von düstrer Nacht geraffet hin,
Des Todes Bild, der Allem Ruhe winket. –
In mir erschauest du den matten Funken,

10
Der auf der Jugend Asche kaum noch glüht,

Verathmend auf sein Todtenbett gesunken,
Dem, was genährt ihn, auch die Kraft entzieht.
    Du hast’s gewahrt, dein Herze müss’ er rühren,
    Zu lieben mehr, was halb du mußt verlieren.