Winterlied (von Loeben)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Otto von Loeben
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Winterlied
Untertitel:
aus: Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 30, S. 119/120.
Herausgeber: Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Vandenhoeck und Ruprecht
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Göttingen
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[119]
Winterlied.







     Hoch läßt die Sonne fliegen
Ihr goldenes Panier,
Und hilft mit Macht besiegen
Die trüben Blicke dir!

5
Thu’ auf das düstre Gitter,

Sei hin aufs Feld gekehrt,
Die Sonne schlägt zum Ritter
Dich mit dem goldnen Schwert.

     Sie reicht[WS 1] dir goldne Schienen,

10
Leiht dir ein Stralenroß,

Beut Schild und Helm dir, dienen
Will dir ihr Goldgeschoß,
Und goldne Schaaren fliegen
Herab dir zum Geleit:

15
Damit geh’ zu besiegen

All’ deine Traurigkeit.

     Dann auf dem Roß von Stralen
Zieh’ frisch und fröhlich hin,
Gieb Gruß den Winterthalen

20
Mit deinem Frühlingssinn,
[120]

Laß dich den Frost nicht kümmern,
Die Tanne weiß umreiht,
Laß du nur freudig schimmern
Dein goldnes Ritterkleid.

O. H. Graf v. Loeben

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: reiht. Siehe Druckfehler S. 144.