Zimmerschmuck aus Federn

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Titel: Zimmerschmuck aus Federn
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 2, S. 68 a
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1899
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[68] Zimmerschmuck aus Federn. Ein überaus schöner Zimmerschmuck läßt sich aus Federn herstellen, wenn man dieselben zu einem Fächer verarbeitet. Zu diesem Zwecke gebe man einem Pappdeckel, welcher als Unterlage dient, durch Ausschneiden die Form, die der Fächer erhalten soll. Nun werden aus dem Federvorrat die längsten, ebenmäßigsten von Flügel oder Schwanz heraussortiert und die Kiele, soweit sie noch verhältnismäßig dick sind, bis zur Fahne abgeschnitten. Diese Federn bilden den äußeren Rand des Fächers und werden mittels Dextrins oder eines anderen Klebestoffes eine nach der anderen so befestigt, daß sie weit über die Pappe hinaussehen und gerade so weit auseinanderstehen, daß letztere nicht durchscheint. Um eine größere Haltbarkeit zu erzielen, wird jede Feder am Grunde noch mit einem Papierstreifchen überklebt, was aber nur bei großen Federn erforderlich ist. Ist man damit fertig, so werden kleinere Federn ebenfalls von Kiel und Flaum befreit, unten etwas mit Klebemittel versehen und einzeln so angeklebt, daß die Spitze die darüber befindliche Feder etwas verdeckt. Ist man damit herum, so fange man eine neue Reihe an, u. s. f., bis der ganze Deckel dachziegelartig bedeckt und der Fächer fertig ist.