ADB:Lainez, Erhard von
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Lainez: Erhard v. L. (Lainiz, Lainitz), ist wol nur eine corrumpirte Form für E. v. Lomptz (so nennt er sich nämlich selbst auf seinem eigenhändig geschriebenen Profeßzettel im Benedictinerkloster St.Peter in Salzburg; vielleicht darf man dabei an eines der vielen Lomnitz in Böhmen, oder an ein ungarisches Lomnicz, Lomnicza denken). Er soll ein Schüler des berühmten Lehrers der Wiener Universität, Nicolaus v. Dinkelspühel cf 1433), gewesen sein, wurde Magister der freien Künste und Lehrer an der alten klosterschule zu St. Peter in Salzburg, wo er sich endlich am 16. September 1433 dem Mönch-sstunde widmete. Nach dem nicht lange darauf erfolgten Tode des Abtes Georg Waller cf am 28. November 1485) wurde er trotz seines Sträubens an dessen Stelle zur Leitung des Klosters berufen, starb aber selbst schon am 25. October 1486. Er hinterließ eine Erklärung des 12. Psalmes, die Bernhard Pes handschriftlich in St. Peter und im Kloster Mondsee vorfand und in seinem ’1’11esau1–us ane(s ü0torum (’1’. II. 1 p. 28) abdruckte.
- Vgl. NOvisimum c11r011ic0n untiqui m0118Sterii nä 8.1’9t1–un1 89.1isbu1–gi. Lug. 7i11ä. 1772’ p. Z?!. Grösse, Lehrbuch, 11. 2, S. 473.