Der Ausdruck der Gemüthsbewegungen bei dem Menschen und den Thieren

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Textdaten
Autor: Charles Darwin
Titel: Der Ausdruck der Gemüthsbewegungen bei dem Menschen und den Thieren
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aus: Ch. Darwin’s gesammelte Werke, Bd. 7
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Auflage: 3
Entstehungsdatum: 1872
Erscheinungsdatum: 1877
Verlag: E. Schweizerbart’sche Verlagshandlung (E. Koch)
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Erscheinungsort: Stuttgart
Übersetzer: Victor Carus
Originaltitel: The Expression of the Emotions in Man and Animals, 1872
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Quelle: Google-USA* = Commons, www.BioLib.de
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[III]
Der
Ausdruck der Gemüthsbewegungen
bei
dem Menschen und den Thieren
von
Charles Darwin.




Aus dem Englischen übersetzt
von
J. Victor Carus.
Mit 21 Holzschnitten und 7 heliographischen Tafeln.




Dritte, sorgfältig durchgesehene Auflage.




STUTTGART.
E. Schweizerbart'sche Verlagshandlung (E. Koch).
1877
[V]
Inhalt.




Einleitung S. 1.


Allgemeine Principien des Ausdrucks.
Angabe der drei hauptsächlichsten Principien. — Das erste Princip: Zweckmäßige Handlungen werden gewohnheitsgemäß mit gewissen Seelenzuständen associirt und werden ausgeführt, mögen sie in jedem besondern Falle von Nutzen sein oder nicht. — Die Macht der Gewohnheit. — Vererbung. — Associirte gewohnheitsgemäße Bewegungen bei dem Menschen. — Reflexthätigkeiten. — Übergang der Gewohnheiten in Reflexthätigkeiten. — Associirte gewohnheitsgemäße Bewegungen bei den niedern Thieren. — Schlussbemerkungen
S. 24.
Allgemeine Principien des Ausdrucks. — (Fortsetzung.)
Das Princip des Gegensatzes. — Beispiele vom Hunde und von der Katze. — Ursprung des Princips. — Conventionelle Zeichen. — Das Princip des Gegensatzes ist nicht daraus hervorgegangen, dass entgegengesetzte Handlungen mit Bewußtsein unter entgegengesetzten Antrieben ausgeführt werden
S. 45.
Allgemeine Principien des Ausdrucks. — (Schluss.)
Das Princip der directen Wirkung des erregten Nervensystems auf den Körper, unabhängig vom Willen und zum Theil von der Gewohnheit. — Veränderung der Farbe des Haars. — Erzittern der Muskeln. — Abgeänderte Secretionen. — Transpiration. — Ausdruck des größten Schmerzes, — der Wuth, großer Freude und äußerster Angst. — Contrast zwischen den Erregungen, welche ausdrucksvolle Bewegungen verursachen und nicht verursachen. — Aufregende und niederdrückende Seelenzustände. — Zusammenfassung
S. 60.

[VI]

Mittel des Ausdrucks bei Thieren.
Äußerung von Lauten. — Stimmlaute. — Auf andere Art hervorgebrachte Laute. — Aufrichten der Hautanhänge, der Haare, Federn u. s. w., bei den Seelenerregungen des Zorns und Schreckens. — Das Zurückziehen der Ohren als eine Vorbereitung zum Kämpfen und als ein Ausdruck des Zorns. — Aufrichten der Ohren und Emporheben des Kopfes ein Zeichen der Aufmerksamkeit.
S. 76.
Specielle Ausdrucksformen der Thiere.
Der Hund. — Verschiedene ausdrucksvolle Bewegungen desselben. — Katzen. — Pferde. — Wiederkäuer. — Affen, deren Ausdrucksweise für Freude und Zuneigung; — für Schmerz; — Zorn; — Erstaunen und Schreck.
S. 105.
Specielle Ausdrucksformen beim Menschen: Leiden und Weinen.
Das Schreien und Weinen kleiner Kinder. — Form der Gesichtszüge. — Alter, in welchem das Weinen beginnt. — Die Wirkungen gewohnheitsgemäßen Unterdrückens des Weinens. — Schluchzen. — Ursache der Zusammenziehung der Muskeln rings um das Auge während des Schreiens. — Ursache der Thränenabsonderung.
S. 133.
Gedrücktsein, Sorgen, Kummer, Niedergeschlagenheit, Verzweiflung.
Allgemeine Wirkung des Kummers auf den Körper. — Schräge Stellung der Augenbrauen im Leiden. — Über die Ursache der schrägen Stellung der Augenbrauen. — Über das Herabdrücken der Mundwinkel.
S. 161.
Freude, Ausgelassenheit, Liebe, zärtliche Gefühle, fromme Ergebung und Andacht.
Das Lachen ursprünglich der Ausdruck der Freude. — Lächerliche Ideen. — Bewegungen des Gesichts während des Lachens. — Natur des dabei hervorgebrachten Lautes. — Die Absonderung von Thränen während hellen Gelächters. — Abstufung vom lauten Lachen zum leichten Lächeln. — Ausgelassenheit. — Der Ausdruck der Liebe. — Zärtliche Gefühle. — Andacht.
S. 180.

[VII]

Überlegung. — Nachdenken. — Üble Laune. — Schmollen. — Entschlossenheit.
Der Act des Stirnrunzelns. — Überlegung mit einer Anstrengung oder mit der Wahrnehmung von etwas Schwierigem oder Unangenehmem. — Vertieftes Nachdenken. — Üble Laune. — Mürrisches Wesen. — Hartnäckigkeit. — Schmollen und Verziehen des Mundes. — Bestimmtheit oder Entschiedenheit. — Das feste Schließen des Mundes.
S. 202.
Haß und Zorn.
Haß. — Wuth; Wirkungen derselben auf den Körper. — Entblößung der Zähne. — Wuth bei Geisteskranken. — Zorn und Indignation. — Wie dieselben von verschiedenen Menschenrassen ausgedrückt werden. — Hohn und herausfordernder Trotz. — Das Entblößen des Eckzahns auf einer Seite des Gesichts.
S. 218.
Geringschätzung. — Verachtung. — Abscheu. — Schuld. — Stolz u. s. w. — Hülflosigkeit. — Geduld. — Bejahung und Verneinung.
Verachtung, Spott und Geringschätzung verschieden ausgedrückt. — Höhnisches Lächeln. — Geberden, welche Verachtung ausdrücken. — Abscheu. — Schuld, List, Stolz u. s. w. — Hülflosigkeit oder Unvermögen. — Geduld. — Hartnäckigkeit. — Zucken der Schultern, bei den meisten Menschenrassen vorkommend. — Zeichen der Bejahung und Verneinung.
S. 232.
Überraschung. — Erstaunen. — Furcht. — Entsetzen.
Überraschung, Erstaunen. — Erheben der Augenbrauen. — Öffnen des Mundes. — Vorstrecken der Lippen. — Geberden, welche die Überraschung begleiten. — Verwunderung. — Furcht. — Äußerste Angst. — Aufrichten der Haare. — Zusammenziehung des Platysma myoides. — Erweiterung der Pupille. — Entsetzen. — Schluß.
S. 255.
Selbstaufmerksamkeit. — Scham. — Schüchternheit. — Bescheidenheit: Erröthen.
Natur des Erröthens. — Vererbung. — Die am meisten afficirten Theile des Körpers. — Erröthen bei verschiedenen Menschenrassen. — Begleitende Geberden. — Zerstreutheit des Geistes. — Ursachen des Erröthens. — Selbstaufmerksamkeit, das Fundamental-Element. — Schüchternheit. — Scham nach Verletzung von Moralgesetzen und conventionellen Regeln. — Bescheidenheit. — Theorie des Erröthens. — Schlußwiederholung.
S. 283.

[VIII]

Schlußbemerkungen und Zusammenfassung.
Die drei leitenden Grundsätze, welche die hauptsächlichsten Bewegungen des Ausdrucks bestimmt haben. — Deren Vererbung. — Über den Antheil, welchen der Wille und die Absicht bei der Erlangung verschiedener Ausdrucksweisen gehabt haben. — Das instinctive Erkennen des Ausdrucks. — Die Beziehung des Gegenstandes zur Frage von der specifischen Einheit der Menschenrassen. — Über das allmähliche Erlangen verschiedener Ausdrucksformen durch die Urerzeuger des Menschen. — Die Wichtigkeit des Ausdrucks. — Schluß.
S. 319.




Anmerkung. Mehrere Figuren auf den 7 heliotypirten Tafeln sind nach Photographien, anstatt nach den Original-Negativen reproducirt worden; in Folge hievon sind sie etwas unbestimmt. Nichtsdestoweniger sind sie getreue Copien und für den vorliegenden Zweck bei weitem vorzüglicher als irgend eine, wenn auch noch so sorgfältig ausgeführte Zeichnung.