Der Tod der Armen

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Autor: Charles Baudelaire
Titel: Der Tod der Armen
Untertitel:
aus: Die Blumen des Bösen. S. 178
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1901
Verlag: Bondi
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer: Stefan George
Originaltitel: La Mort des pauvres
Originalsubtitel:
Originalherkunft: Les Fleurs du Mal
Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Aus dem Zyklus: Der Tod
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Bearbeitungsstand
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[178]
CXLVII
DER TOD DER ARMEN


Es ist der Tod der tröstet und belebt ·
In dem wir einzig ziel und hoffen sehn ·
Er giebt den trank der uns berauscht erhebt
Und mut bis zu dem abend hinzugehn.

5
Er ist beim schnee beim sturm beim regenpralle

Am düstren himmelsrand ein dämmertag ·
Er ist die weitberühmte gästehalle
Wo jeder sitzen speisen trinken mag.

Er ist der engel mit magnetnem finger ·

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Der wonneträume und des schlafes bringer ·

Damit er armer menschen lager glätte.

Er ist der götter ruhm das kornverlies
Des bettlers schatz und alte heimatstätte
Das thor zum unbekannten paradies.

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