Petrarca - Sonett 115
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| Textdaten |
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| Autor: |
Francesco Petrarca |
| Titel: |
Sonett 115 |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte,
S. 145 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1804 |
| Verlag: |
J. V. Degen |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Wien |
| Übersetzer: |
Carl Streckfuß |
| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Google und scans auf commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[145]
Son. 115.
Wenn mit zwey glüh’nden Spornen mich der Wille,
Und streng mit einem harten Zaum regieret,
Wenn Angst ihn fort aus seinen Schranken führet,
Daß sich zum Theil mein heißes Sehnen stille;
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Wenn er sie trifft, die durch des Busens Hülle
Mein Herz sieht, wo sich Furcht und Muth gebieret,
Wenn Amorn er im trüben Auge spüret,
Der daraus blitzt, daß er sein Werk erfülle;
Dann flieht er ohne Muth und scheu zurücke,
10
Wie der, dem nah des Blitzes Strahl getroffen,
Weil große Furcht den großen Wunsch bezügelt.
Doch kaltes Feuer und verzagtes Hoffen
Der Seele, die im Antlitz mir sich spiegelt,
Erheitert oft der Holden trübe Blicke.
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