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| Anonym: Edda |
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Nicht wirst du Sigrun vom Sewafiöll,König Hödbroddr, im Arme hegen.
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Nicht Alles, Gute, erging dir nach Wunsch;Doch tragen die Nornen ein Theil der Schuld. 25
Bei Styrkleif sank König Starkadr,Und bei Hlebiörg Hrollaugs Söhne. 26
Zur Erde sanken allermeistDeine lieben Freunde in Leichen verkehrt.
27
Weine nicht, Sigrun, du warst uns Hilde,Nicht besiegen Fürsten ihr Schicksal.
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Beleben möcht ich jetzt die Leichen sind;Aber zugleich im Arm dir ruhn. IV.
Helgi empfing Sigrun zur Ehe und zeugte Söhne mit ihr. Aber Helgi ward nicht alt. Dag, Högnis Sohn, opferte dem Odhin für Vaterrache. Da lieh Odhin ihm seinen Spieß. Dag fand den Helgi, seinen Schwager, bei Fiöturlundr (Feßelwald); er durchbohrte Helgi mit dem Spieße. Da fiel Helgi; aber Dag ritt gen Sewafiöll und brachte Sigrun die Zeitung: |
Empfohlene Zitierweise:
Karl Simrock (Hrsg.): Die Edda, die ältere und jüngere, nebst den mythischen Erzählungen der Skalda, 6. Aufl., Stuttgart 1876. Seite 155. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Edda_(1876).djvu/163&oldid=928773 (Version vom 5.12.2009)