ADB:Amstenrath, Werner Huin von

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Artikel „Amstenrath, Werner Huin von“ von Friedrich Haagen in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 417, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Amstenrath,_Werner_Huin_von&oldid=2487001 (Version vom 22. November 2017, 20:15 Uhr UTC)
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Amstenrath: Werner Huin v. A. machte sich im Anfang des 17. Jahrhunderts mit seinem Bruder Edmund Huin v. A. in Aachen, nachdem die confessionellen Kämpfe durch die Entscheidung des Kaisers Matthias zu Gunsten der Katholiken beendigt worden waren, um diese verdient. Werner gründete, unterstützt von der Erzherzogin Isabella Clara Eugenia, Statthalterin der span. Niederlande, von dem Dechanten des Münsterstiftes, Stravius, und dem Erzpriester oder Stadtpfarrer Oswin Schrick 1616 auf dem Boden des während der religiösen Kämpfe verarmten St. Jacobspitals mit Bewilligung des Rathes das Kloster zur h. Clara. Edmund, Marschall des Herzogthums Jülich, ließ gleichzeitig auf dem Boden des 1591 eingegangenen und 1606 den Kapuzinern geschenkten Webebegardenklosters eine stattliche Kirche errichten. Diese Kapuzinerkirche besaß das beste Gemälde der Stadt, die Geburt Christi von Rubens, das die Franzosen mit anderen Gemälden und den Marmorsäulen des Karoling. Octogon 1794 nach Paris brachten, wo es bei der Restitution 1815 angeblich nicht mehr vorgefunden wurde.

Die Freiherrn, nachmals Grafen v. Amstenrath gehörten dem Limburg. Adel an. Ihr Schloß gleiches Namens liegt bei Herlen. Sie traten im 15. Jahrh. als Lehensleute des Herzogs v. Limburg und der Herren v. Valkenberg hervor. Der letzte männl. Sproß des gräfl. Hauses, Arnold Wolfgang Graf v. Huin und Amstenrath starb 1669, begraben in der Familiengruft in der St. Michaelskirche zu Aachen.

Chr. Quix, d. St. Jacobsspital in Aachen.