ADB:Burkard, Karl Heinrich

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Artikel „Burkard, Karl Heinrich“ von Carl Ruland in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 622, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Burkard,_Karl_Heinrich&oldid=- (Version vom 20. Januar 2020, 14:29 Uhr UTC)
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Burkard: Karl Heinrich B., geb. zu Rottenfels am Main 1. Oct. 1749, gest. als Dechant und Stadtpfarrer zu Mellrichstadt 23. Oct. 1817, erhielt am letzteren Orte, wohin sein Vater als Stadtsyndicus versetzt worden war, seine erste Erziehung, absolvirte das Gymnasium bei den Augustinern zu Münnerstadt, hörte bei den Jesuiten im päpstlichen Seminare zwei Jahre lang Philosophie und erlangte in solcher am 6. Sept. 1768 die Doctorwürde, nachdem er bereits eine Abhandlung „De utilitate et necessitate studii mathematici“ hatte drucken lassen. Im J. 1769 ins geistliche Seminar zu Würzburg eingetreten, wurde er bereits am 13. Juni 1772 Priester und war in der Seelsorge an verschiedenen Stellen thätig, löste 1788 eine vom Fürstbischof Franz Ludwig für seinen Clerus ausgeschriebene Preisfrage: „Ueber die Pflichten der Geistlichen und Seelsorger in Beziehung auf die sittliche Wohlfahrt ihrer Untergebenen“, und ward 1797 Domprediger in Würzburg. B. galt als einer der ausgezeichnetsten Redner des katholischen Deutschlands und seine Predigten, in so weit sie gedruckt (Würzburg 1802 und 1805) vorliegen, sind heute noch wahre Musterreden. Im J. 1805 ernannte ihn der König von Baiern Max Joseph zum Pfarrer von Mellrichstadt und bald darauf die Capitelsgeistlichkeit zu ihrem Dechant, welche Aemter er bis zu seinem Ableben mit Eifer und Umsicht verwaltete. – Vgl. Felder, Gelehrt. und Schriftst.-Lexikon. I. 118.