ADB:Dusch, Johann Jakob

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Dusch, Johann Jacob“ von Ernst Kelchner in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 5 (1877), S. 494, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Dusch,_Johann_Jakob&oldid=- (Version vom 17. Juni 2019, 09:16 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Dusch, Alexander von
Band 5 (1877), S. 494 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Johann Jakob Dusch in der Wikipedia
GND-Nummer 116257008
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|5|494|494|Dusch, Johann Jacob|Ernst Kelchner|ADB:Dusch, Johann Jakob}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116257008}}    

Dusch: Johann Jacob D., Dichter und sehr fruchtbarer Schriftsteller, wurde 12. Febr. 1725 zu Celle geboren, machte seine Studien in Göttingen, wurde dann Hauslehrer, privatisirte zu Altona seit 1756, wurde 1766 Gymnasialdirector, 1767 Professor der englischen und deutschen Sprache, 1771 der Philosophie und Mathematik, erhielt 1780 vom König von Dänemark den Titel eines königl. dänischen Justizraths und starb am 18. Decbr. 1787. Ein Spätling, aber lange noch in Gottsched’s Geiste wirksam. Er schrieb: „Die unschuldigen Diebe“, ein Schauspiel, 1749; „Die Wissenschaften“, ein Gedicht, 1751; „Vermischte Werke in verschiedenen Arten der Dichtkunst“, 1754; „Der Schooßhund“, ein komisches Gedicht in neun Büchern, 1756; „Briefe zur Bildung des Geschmacks an einen jungen Herrn von Stande“, 6 Theile, 1764–73; „Sämmtliche Werke“, Altona 1765–67, Bd. I–III. Außerdem viele Uebersetzungen aus dem Englischen, Holländischen etc. und Recensionen in dem Altonaischen Postreuter.

Ersch u. Gruber, Encykl. I. Bd. 28. S. 429 ff.