ADB:Finck von Finckenstein, Albrecht Konrad Graf

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Finkenstein, Albrecht Konrad Reichsgraf Fink v.“ von Ernst Graf zur Lippe-Weißenfeld in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 7 (1878), S. 20, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Finck_von_Finckenstein,_Albrecht_Konrad_Graf&oldid=- (Version vom 15. September 2019, 11:04 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 7 (1878), S. 20 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Albrecht Konrad Finck von Finckenstein in der Wikipedia
GND-Nummer 135983223
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|7|20|20|Finkenstein, Albrecht Konrad Reichsgraf Fink v.|Ernst Graf zur Lippe-Weißenfeld|ADB:Finck von Finckenstein, Albrecht Konrad Graf}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=135983223}}    

Finkenstein: Albrecht Konrad Reichsgraf Fink v. F., königl. preuß. Feldmarschall, Gouverneur von Pillau, Chef eines Regiments zu Fuß, Ritter des schwarzen Adlerordens, Johanniterordenssenior, Amtshauptmann zu Krossen, Erbherr auf Finkenstein etc., geb. im Oct. 1660, † am 16. Dec. 1735. Sohn eines kurbrandenburgischen Kämmerers, trat er in holländischen, dann in französischen Kriegsdienst, forderte hier aber, als Ludwig XIV. sich gegen Deutschland rüstete, seinen Abschied und erwarb sich nach Anstellung als kurbrandenburgischer Major 1689 durch kriegerisches Verdienst, „sonderbare prudence und modération, sowie untadelige conduite“ höhere Rangstufen, Gnaden und Ehren – Oberhofmeisterstelle bei zwei Kronprinzen – 1710 den Reichsgrafenstand, 1733 den Feldmarschallsrang. Friedrich der Große gedenkt zwei Mal in seinen Schriften des wesentlichen Antheils, welchen F. am Siege von Malplaquet hatte (Oeuvres T. I. 118 u. 188) und ehrt ihn außerdem als Muster soldatischer Lernbegierde in einem seiner Gedichte militärischen Inhalts (T. X. 228). F. war „vertraut gegen seine Freunde, ein Feind alles gespreizten Wesens, herablassend gegen Niedere, sinnreich in freigebigen Schenkungen“.

Pauli, Leben großer Helden, Thl. 8.