ADB:Gericke, Friedrich Karl Gustav

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Artikel „Gericke, Friedrich Karl Gustav“ von William Löbe in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 8 (1878), S. 785, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Gericke,_Friedrich_Karl_Gustav&oldid=- (Version vom 21. Oktober 2019, 18:03 Uhr UTC)
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Gericke: Friedrich Karl Gustav G., Oberamtmann, wurde geboren 4. Jan. 1755 in Hildesheim, † 29. Jan. 1817 in Lüdgeri. Er widmete sich der Landwirthschaft, pachtete später das Gut Heinde bei Hildesheim und dann das Klostergut Lüdgeri bei Helmstädt. Hier errichtete er ein landwirthschaftliches Institut, wodurch er sich um die Ausbildung junger Landwirthe um so mehr verdient machte, als sich damals die wissenschaftliche Reform der Landwirthschaft eben erst zu entfalten begann. Außer als Lehrer machte sich G. auch als Schriftsteller verdient. Er schrieb „Anleitung zur Führung der Wirthschaftsgeschäfte für Landwirthe“, 1805, 2. Aufl. 1815; „Anweisung zur Heilung der Drehkrankheit der Schafe“, 1806; „Anleitung zum Hausbacken und Bierbrauen“, 1809; „Anweisung zum Seifesieden, Lichteziehen, Stärkemachen“, 1809; „Ceres“, 3 Hefte 1810. Er gab die 4. Aufl. von Germershausen’s „Hausmutter“, 1811 heraus, redigirte mit Kiesewald eine Zeit lang die „Oekonomischen Hefte“, Leipzig 1792–1808 und übersetzte Collain’s „Versuch, den Rotz und Wurm der Pferde zu heilen“, 1812.