ADB:Gregorii, Johann Gottfried

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Artikel „Gregorii, Johann Gottfried“ von Bernhard Anemüller in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 9 (1879), S. 630–631, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Gregorii,_Johann_Gottfried&oldid=- (Version vom 17. September 2019, 23:26 Uhr UTC)
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Gregorii: Johann Gottfried G. (oder Gregorius), geb. zu Toba im Fürstenthum Schwarzburg-Sondershausen am 17. Februar 1685, † am 4. August 1770 als Pfarrer zu Dornheim bei Arnstadt, – wurde unter dem angenommenen Namen Melissantes bekannt. Er beschäftigte sich sowohl als Candidat der Theologie während seines Hauslehrerlebens, wie auch als Pfarrer zu Siegelbach, Doßdorf (nicht Troßdorf, wie Hesse schreibt) und Dornheim mit dem Studium der Geographie, Geschichte und Alterthumskunde. Seine aus rastlosem Fleiße hervorgegangenen Schriften wurden weithin bekannt und beliebt, obwol viele derselben von dem Fehler der Oberflächlichkeit nicht freigesprochen werden können. Am bekanntesten wurden: „Das jetzt florirende Thüringen“ etc., Erfurt 1711; „Beschreibung einiger Bergschlösser in Thüringen“, Erfurt 1712; [631] „Jetztlebendes Europa oder genealogische Beschreibung aller jetzt lebenden Durchlauchtigsten Häuser“, Frankfurt 1715–33; „Neu eröffneter Schauplatz denkwürdiger Geschichten berühmter Städte und Schlösser in Deutschland“, Frankfurt 1715; „Geographia novissima generalis, specialis et specialissima, oder eine durch accurate Fragen wohl eingerichtete Welt-, Land- und Städtebeschreibung“, Erfurt 1708; „Histor. Nachricht von Erfurt und Tennstädt“ u. a. m. –

Vgl. über ihn: Adelung; Raßmann, Lexicon deutscher pseudonymer Schriftsteller; Ph. H. Külb in Ersch und Gruber’s Encyclopädie etc., Sect. 1 Bd. 89; Reichsanzeiger 1795, 14. St.; Hesse, Verz. schwarzburg. Gelehrten u. Künstler, 4. St., Rudolstadt 1808, Schulprogr.; auch Rühlmann’s wöchentl. Nachrichten von gelehrten Sachen, Arnst. 1719 u. a.