ADB:Hasse, Friedrich Christian August

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Artikel „Hasse, Friedrich Christian August“ von Wilhelm Krafft in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 10 (1879), S. 754, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hasse,_Friedrich_Christian_August&oldid=2497771 (Version vom 19. Juli 2018, 11:22 Uhr UTC)
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Hasse: Friedrich Christian August H., Schriftsteller, geboren zu Rehfeld bei Herzberg am 4. Januar 1773, studirte seit 1791 zu Wittenberg Rechtswissenschaft, ward 1798 Professor und seit 1803 Professor der Moral und Geschichte am Cadettenhaus in Dresden; im October 1828 Professor der historischen Hülfswissenschaften zu Leipzig, † am 6. Februar 1848. Sein „Dresden und die umliegende Gegend“ (1801) gilt für die erste aus höheren Gesichtspunkten abgefaßte Topographie. Er schrieb ferner Biographien Moreau’s (1816), Gerhard von Kügelgen’s (1824); Beiträge zu Niemeyer’s „Biograph“ und den, später auch von ihm redigirten, „Zeitgenossen“; „Die Gestaltung Europa’s seit dem Ende des Mittelalters bis auf die neueste Zeit nach dem Wiener Congreß“ (4 Bände, 1826–28). Im Verein mit Mehreren gab er 1816–20 die „Taschen-Encyklopädie oder Handbibliothek des Wissenswürdigsten in Hinsicht auf Natur und Kunst“ (4 Bände) heraus, lieferte Beiträge zu Ersch und Gruber’s Encyklopädie und namentlich zu Brockhaus’ Conversationslexikon, übernahm auch nach Fr. A. Brockhaus’ Tode die Redaction der „Neuen Folge des Conversationslexikons“, sowie der 6. und 7. Auflage des Conversationslexikons. Im October 1830 übertrug die sächsische Regierung ihm und Gretschel die Redaction der „Leipziger Zeitung“. Er ist der Vater Friedr. Rud. Hasse’s (s. u.). – (Nach Brockhaus’ Conv.-Lex.).