ADB:Holsten, Karl Christian Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Holsten, Karl Christian Johann“ von Rudolf Knopf in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 50 (1905), S. 450–454, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Holsten,_Karl_Christian_Johann&oldid=- (Version vom 24. Juni 2019, 09:14 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 50 (1905), S. 450–454 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Karl Holsten in der Wikipedia
GND-Nummer 116968753
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|50|450|454|Holsten, Karl Christian Johann|Rudolf Knopf|ADB:Holsten, Karl Christian Johann}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116968753}}    

Holsten: Karl Christian Johann H., protestantischer Theolog der kritischen Richtung, wurde geboren am 31. März 1825 in der alten Stadt Güstrow in Mecklenburg-Schwerin und wuchs als jüngstes von vier am Leben [451] gebliebenen Kindern des Actuars Holsten auf. Er selber schildert sich als körperlich urgesundes, dickes und fettes Kind, aber von geistiger Trägheit. In der Schule, die er schon sehr früh besuchte, war er zunächst gleichgiltig und blieb zurück. Das wurde anders, als er im Gymnasium unter die Zucht eines vorzüglichen, aber sehr harten Lehrers (Dr. Raspe) kam, „der die seltene Gabe besaß, in dem Schüler, der wollte, jede Fiber des Geistes in Spannung zu setzen“. In den Jahren, die er unter ihm zubrachte, erwachte H. zu geistiger Regsamkeit und konnte Ostern 1843 mit gutem Zeugniß, guten Kenntnissen und einem geübten Willen von der Schule abgehen. Als Studium, das er erwählt hatte, stand seit langer Zeit die Theologie fest. Ihr widmete er sich zuerst zwei Semester lang in Leipzig, dann zwei in Berlin. Er selber gibt indirect zu, in jener Zeit noch zu keiner tieferen Arbeit gekommen zu sein. Ein starker und fröhlicher Jüngling, führte er ein frohes Studentenleben, war auch in Leipzig beim Corps der Meißner activ. Immerhin nahm er schon von seinen ersten vier Semestern her nicht unbedeutende Anregungen mit, die namentlich von dem Studium Schleiermacher’s, Hegel’s und auch des Tübinger Baur herrührten. Sein drittes Jahr (von Ostern 1845 ab) verbrachte er an seiner mecklenburgischen Heimathsuniversität Rostock. Dort waren lauter Männer der positiven Richtung thätig: Delitzsch, v. Hofmann, Krabbe, denen er sich nicht geistesverwandt fühlen konnte. Aber sie brachten seinem offenen und freundlichen Wesen und seinem Fleiß Zuneigung und Anerkennung entgegen. Sehr gelobt, wenn auch nicht mit dem ersten Preise ausgezeichnet, wurde eine Arbeit, die er als Lösung einer Facultätspreisaufgabe schrieb: „Die Bedeutung des Wortes σάρξ im Neuen Testament“. Die Ablegung seines ersten Examens schob sich weit hinaus; einmal, weil er eine alttestamentliche Arbeit erhielt, die ihm viel Mühe machte, an der er aber, nach seiner eigenen Aussage, auf Delitzsch’s Anregung hin, die wissenschaftliche Methode lernte, „jedes Problem auf Grund der Sammlung und Verarbeitung des gesammten thatsächlichen Materials zu lösen“. Sodann rückte der Examenstermin hinaus, weil das Jahr 1848/49 dazwischen kam, wo H. eine Zeit lang in der Redactionsstube einer freisinnigen Zeitung thätig war. So kam er erst im Herbste 1849 dazu, das erste theologische Examen zu bestehen, im Frühjahr 1852 unterzog er sich dem zweiten. Danach ins Pfarramt zu treten, zu dem die Bahn jetzt offen stand, konnte sich H. nicht entschließen: die Bekenntnißstrenge des durch Kliefoth in die Höhe gebrachten mecklenburgischen Lutherthums hielt ihn ab. So wendete er sich dem höheren Schuldienst zu. Er übernahm eine Lehrerstelle für Religion, Deutsch und Griechisch am Rostocker Gymnasium. 1852–1870 war er in dieser Stellung thätig. 1853 promovirte er zum Dr. phil., im selben Jahre heirathete er Ottilie, die Tochter des Rostocker Rechtsanwalts Kippe. Dem Schuldienste blieb er aus dem angezeigten Beweggrunde treu, auch als ihm die Pfarre an der Marienkirche in Rostock angeboten wurde. Seine spärliche freie Zeit nutzte er für wissenschaftliche theologische Arbeit aus. Ansporn zu einer bedeutenderes Aufsehen erregenden Arbeit bot ihm eine Aeußerung, die Landerer an Baur’s Grabe that: Ein Wunder hätte Baur im Neuen Testamente doch stehen lassen müssen, die Bekehrung des Paulus; damit habe er im Grunde alle stehen lassen müssen; seine Lebensarbeit sei vergeblich gewesen. H., der nicht zu Baur’s persönlichen Schülern gehört hatte, machte sich nun daran, die Bekehrung des Paulus, die Genesis seines Evangeliums historisch-psychologisch zu analysiren und untersuchte das grundlegende Erlebniß des Paulus: „Die Christusvision des Paulus“ (1861). Diese Arbeit vorab qualificirte ihn zu akademischer Lehrthätigkeit im Fache des Neuen Testaments. 1870 erhielt er einen Ruf nach Bern, wo [452] er zunächst von Ostern ab als Gymnasiallehrer und Extraordinarius angestellt wurde, bis er dann im folgenden Jahre ein Ordinariat erhielt. In Bern blieb er bis 1876. Dann berief ihn Heidelberg, an dessen theologischer Facultät er bis zu seinem Tode (26. Januar 1897) wirkte.

H. war ein starker und muthiger Charakter von großer Wahrheitsliebe, Klarheit des Denkens und Kampfesfreudigkeit, dabei wird er als eine sympathische und schöne Erscheinung, als ein ritterlicher Mann geschildert. Seine Collegien sollen sehr gewirkt haben. Kirchenpolitisch stand er, ein Hauptmitarbeiter der „Protestantischen Kirchenzeitung“, in den Reihen des Protestantenvereins, in seiner wissenschaftlichen Anschauung des Urchristenthums hielt er sich zur Tübinger Schule.

Seine wissenschaftlichen Arbeiten, die im Folgenden in der Hauptsache und zwar chronologisch geordnet, angeführt und charakterisirt werden sollen, liegen auf Inhalt und Umfang angesehen, ganz überwiegend auf dem Gebiete des Paulinismus. Getreu seinem Meister Baur, steht H. fest auf dem Boden der vier Hauptbriefe, diese als echt erweisend oder voraussetzend, aus ihnen den paulinischen Lehrgehalt, die Entstehung und den Inhalt des paulinischen Bewußtseinsinhalts beschreibend, die Unechtheitserklärung der andern Paulusbriefe versuchend. Die schriftstellerische Thätigkeit Holsten’s begann schon früh in seiner Rostocker Zeit. 1853 handelte er in einem Programm zur Feier der dreihundertjährigen Gründung der Güstrower Domschule über „Deutung und Bedeutung der Worte des Galaterbriefes cap. 3, 21 in ihrem Zusammenhange“ (39 S., Rostock). Programmschriften des Rostocker Gymnasiums, an dem er thätig war, sind zwei weitere Arbeiten der 50er Jahre: „Die Bedeutung des Wortes σάρξ im Neuen Testament. I. „Die Bedeutung des Wortes σάρξ im Lehrbegriffe des Paulus“ (44 S., Rostock 1855) – es war das Thema der schon erwähnten Preisarbeit – und: „Inhalt und Gedankengang des Briefes an die Galater“ (72 S., Rostock 1859). Ein Aufsatz ferner, der in Bd. 4 der Zeitschr. f. wiss. Theol. (S. 223–284; 1861) erschien, behandelt „Die Christusvision des Paulus und die Genesis des Paulinischen Evangeliums“. Die Veranlassung zu dieser Arbeit, Landerer’s Aeußerung an Baur’s Grabe, wurde bereits genannt. Die eben aufgezählten drei Arbeiten von 1855, 1859, 1861 erschienen in wenig veränderter Form, aber mit Hinzufügung andrer neuer Abhandlungen 1868 in einem Sammelband vereint: „Zum Evangelium des Paulus und des Petrus. Altes und Neues“ (XII, 447 S., Rostock). Das Buch war „Ferdinand Christian Baur, dem gestorbenen, aber nicht toten,“ gewidmet. Die Zusatzarbeiten betreffen eine längere Einleitung, Entgegnungen und Polemik gegen Beyschlag enthaltend, dann einen Aufsatz über die Messiasvision des Petrus und endlich einige kleinere Zufügungen in den Excursen. Das Hauptinteresse, das H. an dieser Publication hatte, lag in der Gegenüberstellung des petrinischen, gesetzlich gebundenen, und des paulinischen, grundsätzlich freien Heidenevangeliums, sowie in dem Nachweise, wieso Paulus zu der Verkündigung des gesetzesfreien Evangeliums gekommen war. Scharfe Problemfassung und feine psychologische Constructionen zeichnen die Untersuchungen aus. Das paulinische Evangelium soll nachgewiesen werden als nicht auf einem Wunder, auf übernatürlichen Eingriffen beruhend, sondern als „die immanente That eines menschlichen Geistes“, eben des Paulus. In die Berner Zeit Holsten’s fällt zunächst seine Mitarbeit an der „Protestantenbibel Neuen Testamentes“, dem gemeinsamen Werke einer Anzahl bekannter freisinniger Theologen. H. übernahm den „Galaterbrief“, für dessen Bearbeitung ihn ja seine vorangegangene wissenschaftliche Thätigkeit befähigt hatte („Protestantenbibel“, Leipzig 1872, 2. Aufl. revidirt 1874; S. 701–754). [453] 1875 schrieb er als Festschrift der Berner Facultät für Immer und Studer eine „Exegetische Untersuchung über Hebr. 10, 20“ (15 S.; Bern). Zurück auf den Boden paulinischen Schriftthums führt die Reihe von nunmehr zu nennenden Untersuchungen, die teils in Hilgenfeld’s Zeitschrift für wiss. Theol., theils in den damals von den Jenensern (Hase, Lipsius, Pfleiderer, Schrader) neu gegründeten Jahrbüchern für prot. Theol. erschienen. 1874 erschien: „Zur Erklärung von 2. Kor. XI, 4–6 mit Rücksicht auf die Deutungen von Beyschlag, Hilgenfeld, Klöpper“ (Zeitschr. f. wiss. Theol. 17, 1–57) und weiter: „Ueber 2. Kor. XI, 32. 33“ (ebenda 388–406). Eine litterar-kritische Untersuchung über die Echtheit des Philipperbriefes, dessen Authentie H. anzweifelt, ist „Der Brief an die Philipper“, 1875 f. erschienen (Jahrb. f. prot. Theol. 1, 425–95; 2, 58–165, 282–372). Eine kurze Bemerkung „Zur Unächtheit des ersten Briefes an die Thessalonicher und zur Abfassungszeit der Apokalypse“ (Jahrb. f. prot. Theol. 3, 731 f.) sucht aus dem einen Verse 1. Thess. 1, 3, verglichen mit Apok. 2, 2 und 1. Kor. 13, 13 die Unechtheit des größeren Schreibens nach Thessalonich nachzuweisen. Endlich legt H. 1879 in einer längeren Untersuchung den „Gedankengang des Römerbriefes cap. I–XI mit Beziehung auf ‚des Paulus Römerbrief‘ von Volkmar“ dar (Jahrb; f. prot. Theol. 5, 95–136; 314–364; 680–719). 1880 begann die reifste Frucht von Holsten’s Paulusstudien zu erscheinen: „Das Evangelium des Paulus. Theil I: Die äußere Entwicklungsgeschichte des paulinischen Evangeliums, Abtheilung 1. Der Brief an die Gemeinden Galatiens und der erste Brief an die Gemeinde in Korinth“ (XVI, 498 S., Berlin). Das Ganze war gedacht als eine Auslegung der Paulusbriefe und eine Darstellung der paulinischen Theologie. Die 2. Abtheilung des 1. Theiles sollte die Auslegung der beiden andern Hauptbriefe (2. Kor., Röm.) bringen. Der 2. Theil war als Darstellung der paulinischen Theologie geplant. Diese Arbeit ist ein Torso geblieben. H. schob ihre Vollendung hinaus, bis der Tod ihn daran hinderte. Nach seinem Tode gab sein „Freund und litterarischer Testamentsvollstrecker“ Mehlhorn das vielmals durchgearbeitete Collegheft Holsten’s über die paulinische Theologie heraus, das den Aufriß und den Inhalt dessen verdeutlicht, was H. im 2. Theile seines Werkes bieten wollte: „Das Evangelium des Paulus. Theil II. Paulinische Theologie nebst einem Anhang: ‚Die Gedankengänge der paulinischen Briefe‘“ (XXVI, 173 S., Berlin 1898). Theil I, 2. Abtheilung erschien überhaupt nicht. Die Darstellung der paulinischen Theologie ist gedankenscharf, außerordentlich concentrirt und knapp in der Darstellung, freilich in dem H. eigenartigen, oft dunklen und schwer aufzufassenden Stile geschrieben. In drei Theilen verläuft die Darstellung: Der erste handelt vom geschichtlichen Hintergrunde des religiösen Bewußtseins des Paulus, das hellenistisch und jüdisch bestimmt war; der zweite, der Mitteltheil, stellt die Christusvision vor Damaskus dar; der dritte beschreibt die Umformung, die das religiöse Bewußtsein des Paulus durch den Eintritt der neuen religiösen Idee erfuhr. Einen Zeitraum von rund 30 Jahren (1850–1880) umfaßt die litterarische Thätigkeit Holsten’s auf dem Gebiete des Paulinismus; wenn auch im einzelnen die Resultate seiner Arbeit in der neueren Theologie oft überholt und zurechtgerückt sind, so hat er doch auf die historische Erforschung dieser Partie des Urchristenthums ungemein stark eingewirkt. „Sein Einfluß überragt auf diesem Specialgebiet selbst denjenigen Baur’s“, urtheilt einmal mit Recht Schürer. – Was H. auf andern Gebieten neutestamentlicher Wissenschaft arbeitete, tritt, wie bereits angedeutet, hinter seiner schon aufgezählten Arbeit stark zurück. Auch chronologisch folgen diese Arbeiten erst auf die früheren, die Themata aus Paulus behandeln. H. befaßte sich in den [454] 80er und am Anfang der 90er Jahre mit Studien über die Evangelien und über einzelne Lehrbegriffe der in den Evangelien niedergelegten Theologie, im besonderen mit einzelnen Vorstellungskreisen im Bewußtsein Jesu. 1883 erschien eine Untersuchung über „Die drei ursprünglichen, noch ungeschriebenen Evangelien“ (VIII, 79 S., Karlsruhe und Leipzig). Die drei noch ungeschriebenen Evangelien der urapostolischen Zeit sind die gesetzesfreie Verkündigung des Paulus, die gemäßigt judenchristliche des Petrus, die judaistische des Herrenbruders Jakobus. 1885 folgte: „Die synoptischen Evangelien nach der Form ihres Inhalts“ (VIII, 216 S., Heidelberg): die ursprüngliche Ueberlieferung von Jesus, die naiv-judenchristlich war, ist im ältesten Evangelium (Matth.) schroff judenchristlich, antipaulinisch redigirt, Mark. stammt von einem den Matth. bearbeitenden echten Pauliner, Luk. von einem Unionspauliner. Biblisch-theologische Stoffe auf synoptischem Gebiete werden behandelt durch „Biblisch-theologische Studien“, die H. 1890 f. als Aufsätze in Hilgenfeld’s Zeitschrift erscheinen ließ: „I. Die Bedeutung des Ausdrucks ὁ πατὴρ ὑμῶν ὁ ἐν τοῖς οὐρανοῖς (ὁ οὐράνιος) im Bewußtsein Jesu. II. Die Bedeutung des Ausdrucks ὁ πατήρ μου ὁ ἐν τοῖς οὐρανοῖς (ὁ οὐράνιος) im Bewußtsein Jesu. III. Die Bedeutung der Ausdrucksform ὁ υἱὸς τοῦ ἀνϑρώπου im Bewußtsein Jesu. IV. Zur Entstehung und Entwicklung des Messiasbewußtseins in Jesus.“ (Diese 4 Studien stehen Zeitschr. f. wiss. Theol. 33, 129–166; 167–180; 34, 1–79; 385–449.) Zum Schluß mögen noch zwei außerhalb des neutestamentlichen Arbeitsgebiets Holsten’s gelegene kleinere Schriften religions-philosophischen Inhalts Erwähnung finden. Einmal 1886 „Ursprung und Wesen der Religion. Thesen und Vortrag“ (Protest. Kirchenzeitung 33, 679–91; 701–14, auch separat 44 S., Berlin) von Hegel’schen und Schleiermacher’schen Gedankengängen beeinflußt, den Neukantianismus schroff ablehnend. Im folgenden Jahre, November 1887, sprach H. in ähnlichem Sinne als Prorector der Heidelberger Universität über das Thema: „Ist die Theologie Wissenschaft?“ (24 S., Heidelberg und wiederum abgedruckt Protest. Kirchenzeit. 35, 141–155).

Ueber seinen Lebenslauf bis zum Beginn der Berner Zeit hat H. selber gelegentlich sehr lebensfrische Aufzeichnungen gemacht, die sich in dem gleich zu nennenden für Holsten’s Biographie und Charakterbild sehr wichtigen Nachrufe von P. Mehlhorn: Zum Gedächtniß Karl Holsten’s (Protestant 1, [1897] 215–218, 231–233, 248–251) und dann wieder am Eingang der oben erwähnten, von M. herausgegebenen posthumen Schrift Holsten’s: Das Evangelium des Paulus. Theil II. Paulinische Theologie, 1898, XI–XXVI) finden. Von M. stammt auch der Artikel H. in Herzog’s Realencyklopädie für prot. Theol. u. Kirche. Bd. 8. 3. Aufl., 1900, 281–286. Holsten’s College Hausrath sprach am 27. Januar 1897 in der Heidelberger Aula: Karl Holsten, Worte der Erinnerung (15 S., Heidelberg) und schrieb auch einen schönen Nekrolog in Bettelheim’s Biographischem Jahrbuch und Deutschem Nekrolog (Bd. 2, 1898, S. 4–10).