ADB:Huber, Adam

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Artikel „Huber, Adam“ von Hyacinth Holland in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 13 (1881), S. 228, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Huber,_Adam&oldid=- (Version vom 21. Juli 2019, 22:05 Uhr UTC)
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Huber: Adam H., Historienmaler, geb. 1825 bei Traunstein, erst Bauernknecht, dann Soldat, eine Art Mintrop; wendete sich durch Professor Rhomberg zur Kunst, gehörte bald, trotz seiner langsamen Produktivität, aber nach Formvollendung und Farbe zu den besten Schülern Schraudolph’s. Namentlich war ihm eine rundfließende Schönheit der Linien eigen und eine classische Reinheit der Empfindung. Er bewegte sich im kleinen Kreise des lyrischen Andachtsbildes, hatte aber auch ein offenes Auge für die Landschaft. Zu seinen vorzüglichsten Oelbildern gehören eine „Hl. Familie“ (1855), „Madonna mit dem Kinde und Johannes“ (1856 angekauft von König Ludwig I. für die neue Pinakothek), „Hl. Magdalena“ (1858) etc. Ein großer Carton: „Das Geschlecht der Schyren übergibt sein Stammschloß den Benediktinern“, für das Wittelsbacher Museum wurde von Munsch in Fresco ausgeführt, da H. schon am 25. Februar 1863 einem Lungenleiden erlag.

Vgl. Große im Abendblatt 238 der Neuen Münchener Ztg., 4. Octbr. 1856 und Aug. Lewald in Beil. 239 Allg. Ztg., 27. Aug. 1857.