ADB:Kling, Christian

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Artikel „Kling, Christian“ von Theodor Schott in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 16 (1882), S. 185, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Kling,_Christian&oldid=2500036 (Version vom 17. Oktober 2017, 05:54 Uhr UTC)
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Kling: Christian Friedrich K., geb. am 4. Novbr. 1800 zu Altdorf (O. A. Böblingen) in Württemberg, † am 8. März 1862 in Marbach, war 1826 Diakonus in Waiblingen, wurde 1832 als Professor der Theologie nach Marburg und 1842 nach Bonn berufen, 1849 kehrte er wegen leidender Gesundheit in sein Vaterland zurück, wurde zuerst Pfarrer in Ebersbach und 1851 Decan in Marbach. Schleiermacher und Neander, mit welchen beiden er in Berlin persönlich bekannt geworden, hatten großen Einfluß auf seine theologische Anschauungsweise, er war Vermittlungstheologe im ächten Sinne des Wortes; ohne schöpferisch bahnbrechend zu wirken, zeichnete er sich in seinen vielen schriftstellerischen Arbeiten, welche in theologischen Zeitschriften und Sammelwerken zerstreut sind und eine umfassende litterarische Bildung bekunden, durch Klarheit und feste durchgebildete Systematik aus. Noch als Jüngling gab er auf Anregung Neander’s die Predigten Berthold’s, des Franciscaners, heraus, Berlin 1824, erst seine Muße im Vaterlande erlaubte ihm noch am Schlusse seines Lebens eine zweite, größere Arbeit, den tüchtigen, philologisch und theologisch gut durchgearbeiteten Commentar über die Corintherbriefe herauszugeben, Bielefeld 1861 (Theil des Lange’schen Bibelwerks).