ADB:Suppig

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Suppig“ von Hermann Arthur Lier in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 37 (1894), S. 164–165, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Suppig&oldid=- (Version vom 15. Dezember 2019, 10:24 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 37 (1894), S. 164–165 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Oktober 2014, suchen)
GND-Nummer 13857880X
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|37|164|165|Suppig|Hermann Arthur Lier|ADB:Suppig}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=13857880X}}    

Suppig. Das Leben und Wirken des Schauspielers S. ist mit dem der Neuberin aufs engste verbunden. Er stammte aus Dresden und trat im Jahre 1731 in die Gesellschaft der Neuberin ein, die im Juli und August dieses Jahres in Nürnberg spielte. Seitdem blieb er der Gesellschaft bis zu seinem Tode treu, der im J. 1750 zu Zerbst erfolgte. Sein Fach war das der jüngeren Prinzen und Liebhaber, in welchen Rollen er ebenso gefiel, als in denen der „Chevaliers“, die damals erst aufkamen und von ihm mit Erfolg gespielt wurden. Seine Anhänglichkeit an die Neuberin brachte ihn in den Verdacht, ihr Geliebter zu sein. Als solcher wird er mehrfach in Friedrich Siegmund Meyer’s „Probe eines Heldengedichts“, das die Wirksamkeit der Neuberin verspottet, erwähnt. Es scheint aber, daß die in diesem Pamphlet enthaltenen Beschuldigungen auf Verläumdungen beruhen.

Vgl. (Ch. H. Schmid,) Chronologie des deutschen Theaters o. O. 1775, [165] S. 70, 92, 108, 144. – Eduard Devrient, Geschichte der deutschen Schauspielkunst, Leipzig 1848, II, S. 14, 53, 58. – Friedr. Joh. Freiherr v. Reden-Esbeck, Caroline Neuber und ihre Zeitgenossen, Leipzig 1881, S. 100, 102, 270, 275, 284, 285, 286, 290.