Aberglaube (Wünschelruthe)

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Aberglaube
Untertitel:
aus: Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 31, S. 124
Herausgeber: Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Vandenhoeck und Ruprecht
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Erscheinungsort: Göttingen
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Quelle: Scans auf Commons
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Aberglaube.




Ehemals fing man in Metz auf den Johannistag, eine Menge Katzen; in einen eisernen Käfig gesperrt, wurden sie auf dem Marktplatz mit vielen Reisbündeln umstellt, welche der älteste Schöffe und der Stadtcommandant unter mancherlei Feierlichkeit anzündeten. Das Volk jubelte rings um das Feuer und ergötzte sich an dem gräßlichkläglichem Geheul der verbrennenden Thiere. Es herrschte nämlich der Glaube, daß Hexen und Zauberer gezwungen wären sich an diesem Tage in Katzen zu verwandeln, (die Polen glauben in Wölfen) der Marschall d'Armantiéres Commandant der Provinz, hat diesen Gebrauch (auf Bitten seiner Gemahlin) im Jahre 1771 abgestellt.