An Herrn Baron von Laßberg

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Karl Philipp Conz
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: An Herrn Baron von Laßberg
Untertitel:
aus: Taschenbuch von der Donau. Auf das Jahr 1824, S. 231
Herausgeber: Ludwig Neuffer
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1823
Verlag: Stettinische Buchhandlung
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Ulm
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Exemplar der HAAB Weimar auf Commons
Kurzbeschreibung: Gedicht auf Joseph von Lassberg
Editionsrichtlinien
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[231]

An Herrn Baron von Laßberg.

Oktober 1822.

Du Einsamer, noch tönet deine Klage
Ins Heimatthal der alten Liedersöhne,[1]
Und nicht vernimmst du ihre Trostestöne,
Weil dir erlosch die Sonne deiner Tage.

5
Schau hin! Dort stralt ihr Geist in jenen Auen!

Sie lebt dir noch, lebt selbst in deinen Werken,
Mit neuer Kraft dich neuer That zu stärken,
Naht sie dir oft die Fürstin deutscher Frauen.

Ermanne dich! Ihr Bild, ihr schönes Wirken,

10
Nicht eignen die des Schattenreichs Bezirken;

Dein ewig bleibt der Edlen Huld und Treue.

Das Leben lebt im göttlichen Gedanken:
Tritt mit dem Tode selber in die Schranken,
Und du erkämpfst sie ritterlich aufs neue.
 Conz.


  1. Gegend in Thurgau, wo der Landsitz meines Freundes ist. Bekanntlich waren dort ehmals in den schönen Tagen ritterlicher Poesie mehrere Dichter ansäßig.