Anmerkungen zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm I/Die sieben Raben

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Frau Holle Anmerkungen zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm I von Johannes Bolte, Jiří Polívka
25. Die sieben Raben
Rotkäppchen
Für verschiedene Auflagen des Märchens der Brüder Grimm siehe Die sieben Raben.

[227]

25. Die sieben Raben. 1856 S. 44.

1812 nr. 25 ‘Die drei Raben’ aus den Maingegenden (also wohl von der zu nr. 11 erwähnten Marie). 1819 ist aus einer Wiener Erzählung ein anderer Eingang[1] hinzugefügt und die Dreizahl [228] in eine Siebenzahl verwandelt. Ähnlichkeit hat das Märchen von den sechs Schwänen (nr. 49), in welches auch die dort mitgeteilte österreichische Erzählung übergeht, und das Märchen von den zwölf Brüdern (nr. 9).

Wir unterscheiden folgende Teile: A. Die Mutter oder der Vater verwünscht die Söhne ihrer Naschhaftigkeit oder einer andern Unart wegen in Raben; B. das Schwesterchen will sie aufsuchen und fragt Sonne, Mond und Sterne nach ihnen; C. es findet sie auf dem Glasberg, und damit ist meist die Erlösung vollbracht; D. bisweilen aber muß die Schwester noch Jahre lang stumm sein und Hemden anfertigen, verliert ihre Kinder und ist nahe daran, von Henkershand zu sterben, ganz wie in nr. 9 und 49.

Breit ausgeführt ist ‘die Geschichte von den drei Herren Raben im Schwabenland’ 1811 in J. D. Falks Osterbüchlein (Auserlesene Werke 2, 179–251. 1819), welche die Teile A B C enthält und wo im Eingang Tausendschönchens Brüder am Pfingsttag vormittag Karten spielen. In Aurbachers Büchlein für die Jugend 1834 S. 67. 78. 85 quälen die sechs Knaben ihre Mutter, sie solle ihnen Küchle backen; das Lisele wird von einem rollenden Küchle zum Kristallberg geführt; hier sind also nur die Teile A und C vorhanden. Schweizerisch bei Sutermeister nr. 6 ‘Die drei Raben’ nach A. Henne, Lieder 1827 S. 103 ‘Schön Frida’ (A D. Der Vater hat die Verwünschung ausgestoßen). Schwäbisch bei E. Meier nr. 49 ‘Die drei Raben’ (A C D). Kärntisch bei Egger, Die drei Raben (Carinthia 1866, 95. Nur A D). Österreichisch bei Vernaleken nr. 5 ‘Die sieben Raben’ (A B C D. Nachfrage beim Herrn der Winde). Thüringisch bei Bechstein 1845 S. 103 = 1874 S. 105 ‘Die sieben Raben’. Aus der Gegend von Halle bei Sommer S. 142 nr. 11 ‘Die beiden Raben’ (A B C D, teilweise verblaßt). Schlesisch bei Peter 2, 169 ‘Die drei Raben’ (A B C D; die Entzauberung erfolgt schon, als der König das Mädchen im Walde findet). Schiller nr. 15 ‘Die zwölf Rabenkrähen’ (A B C; Anfertigung der Hemden). Oldenburgisch bei Strackerjan 2, 320 = 2. Aufl. 2, 466 ‘Die drei Raben’ (A D) = Bröring, Saterland S. 283. Brandenburgisch bei Kuhn S. 282 nr. 10 ‘Vom Mädchen, das seine Brüder sucht’ (A B C D. Acht Schwäne; Wind, Mond, Sonne; Schluß ähnlich der Genovefa-legende) [229] = Friedel-Mielke 3, 230. Ostpreußisch bei Lemke 2, 166 ‘Die drei weißen Wölfe’ (Mariechen fragt bei Sonne, Mond, Sternen und Wind) und 2, 171 ‘Die drei Schwäne’ (Wind, Frost, Sonne. Die Schwäne selber wollen die Schwester zum Sprechen bringen und rauben ihr die Kinder).

Dänisch in Grundtvigs hsl. Register nr. 40 ‘Ravne prinserne’. – Schwedisch in Hackmans Register nr. 451. – Italienisch bei Andrews p. 80 nr. 19 ‘Les onze cygnes’. – Rumänisch: Marianu, Ornitologia 1, 154 = Revue des trad. pop. 8, 42 = Dähnhardt 3, 431 (zwei Adler; da die Schwester nach fünf Jahren ihr Schweigen bricht, behalten die Brüder ihre Tiergestalt). – Serbokroatisch: Kres 4, 352 = Krauß 1, 215 nr. 45 ‘Die zwölf Raben’ (A B C D. Von der Stiefmutter verwünscht, weil ihnen ein Schwein auf der Weide verloren gegangen ist, auf den Glasberg versetzt. Die Schwester muß sieben Jahre lang stumm sein, von der Schwieger verfolgt, gebiert im Walde einen Wolfsknaben, vom Gatten aufgesucht; die Wolfshaut wird verbrannt). Valjavec S. 218 nr. 35 (sieben Raben; die Schwester findet sie im gläsernen Hause auf dem Berge, näht sechs Jahre Hemden für die Brüder; im siebenten nimmt ein Graf sie zur Frau). Mikuličić S. 17 nr. 5 (neun Söhne von der Mutter wegen ihres Heißhungers zu Wölfen verwünscht; die Schwester findet der Prinz auf der Weide). Ähnlich Strohal 1, 260 nr. 86 (A B C D; drei Wölfe; das Mädchen wird vom Grafen bei seinen Kirschen betroffen) und S. 263 nr. 87 (A B C; Drei Raben; drei Greise, die Herren der Vögel, weisen die Schwester zurecht; sie fastet neun Jahre in einer Eiche). – Čechisch Die sieben Raben, von Gerle in der Abendzeitung 1821, nr. 195–199 mit Zusätzen und Ausschmückungen erzählt; echt ist wohl die Wendung, daß die Mutter ihre Kinder in Raben verwünscht, weil sie das Brot weggegessen haben, woraus sie ihrer übermütigen Gebieterin hat weiche Schuhe bereiten sollen. Bearbeitet von Jaroslav Langer (Tille, Č. poh. do r. 1838 S. 21 nr. 30) und Krolmus (Sumlork 1, 587. Tille S. 103). Němcová 4, 3 nr. 49 (sieben Raben bei Wind, Mond, Sonne gesucht; Leiter von Hühnerknöchlein zur Bergspitze; die Schwester muß schweigend Flachs säen, spinnen, weben und die Hemden nähen). Aus Südböhmen in der Slavia 3, 15 (A B C D. Sonne, Wind, Mond. Eigentlich hatte die Mutter des Prinzen die sieben Brüder verzaubert). Aus Mähren bei Kulda 1, 254 nr. 28 = Wenzig S. 112 ‘Der gläserne [230] Berg, (A B C D; zwei Raben; Sonne, Mond, Wind; eingemischt Aschenputtel). Kulda 3, 98 nr. 12 (A B C D. Drei Raben; Wind). Ähnlich Elpl S. 66 (sieben Raben, von der Schwester selbst im Wald gefunden). Václavek, Val. poh. a pov. 2, 45 (A B C D. Zwölf Raben. Eine Hexe weist der nachgeborenen Schwester den Weg zum Glasberg). – Slowakisch: Němcová, Slov. 1, 223 nr. 27; Dobšinský 4, 3; Rimauskí S. 81 (A B C D. Drei Raben; die Schwester wird von Mond, Sonne und Wind zum Glasberg gewiesen). In einer Variante bei Němcová 1, 237 und Rimauskí S. 94 weist ein Greis, der Schutzengel der Brüder, zum Glasberg. Sborník mus. slov. spol. 16, 11 nr. 10 (A C D, zwölf Raben). – Polnisch aus Kujawien bei Kolberg 3, 123 nr. 5 (Drei Vögel; die Schwester erfährt im Räuberhaus vom Glasberg). Aus Oberschlesien von Lompa 1846 aufgezeichnet, bei Nehring, Mitt. der schles. Ges. f. Volkskunde 2, Heft 3, 15. Malinowski 2, 226 (sieben Raben; Mond, Sonne, Wind). Aus Posen bei Kolberg 14, 18 nr. 5 (sieben Raben; Mond, Frost, Wind; drei Jahre schweigen, nichts von Hemden). Aus dem Krakauer Land bei Kolberg 8, 38 nr. 16 (A B C D. Sieben Störche; zwei Einsiedler weisen zum steilen, schlüpfrigen Berge). Ciszewski 1, nr. 95 (drei Raben). Aus dem Bez. Lublin in der Wisła 14, 600 (zwei Brüder vom Vater in kämpfende Vögel verwünscht; die Schwester trifft sie zufällig, muß schweigen). Kolberg, Chełmskie 2, 90 nr. 7 (A C D, drei Adler). – Kaschubisch bei Bronisch S. 44 (sieben schwarze Vögel; Sonne, Mond, Wind; im siebenten Jahre heiratet der König die Schwester; dann das Mädchen ohne Hände). – Slovinzisch bei Lorentz nr. 106 (sieben Raben; Sonne, Mond, Sterne; nach drei Jahren kommt der Prinz in den Wald). – Kleinrussisch aus Nordungarn bei Hnatjuk 2, 112 nr. 21 (Etnograf. Zbirayk 4. Sieben Raben; Mond, Sonne, Wind; dann Sneewittchen und Mädchen ohne Hände). – Weißrussisch bei Romanov 4, 100 nr. 58 (drei am Sonntag sich raufende Brüder werden von der Mutter zu Vögeln verwünscht; die nachgeborene Schwester kommt zu ihrer Hütte); 4, 97 nr. 57 (drei Wölfe; die Schwester soll sieben Jahre nicht sprechen noch weinen); 4, 99 (zwölf Söhne; die Schwester soll zum Schlusse ertränkt werden); 3, 328 nr. 76 (zwei Adler; die stumme Frau wird nicht verurteilt, weil ihr Gatte die beiden Kinder unversehrt im Keller findet). – Litauisch bei Dowojna-Sylwestrowicz 1, 345 (A D. Drei Raben). Karłowicz nr. 1 (zwölf Adler; Wolf und Bär [231] tragen das Mädchen zu einer Kapelle und zur Jungfrau Maria, wo die Brüder täglich zu den drei Mahlzeiten erscheinen; Maria heißt das Mädchen drei Jahre lang stumm sein und bringt zum Schluß, als es am Galgen steht, die drei Kinder und die zwölf Brüder herbei). Aus Tilsit bei Jurkschat 1, 99 nr. 46 ‘Die neun Raben’ (A D. Eingang wie bei Grimm; Hemden aus Brennnesseln). Richter in Veckenstedts Zs. f. Volkskunde 1, 235 ‘Der Rabe’ (A D. Ein Kraut belebt die getöteten Kinder). – Estnisch bei Kallas nr. 24 ‘Die kämpfenden Brüder’ (A B C D. Die Mutter verwünscht die drei zankenden Söhne nicht zu Tieren, sondern zu stetem Kampfe. Die Schwester kommt zum Herrn der Waldtiere und zu dem der Vögel und erhält ein rollendes Knäuel). – Finnisch in Aarnes Register nr. 451. – Ungarisch bei Sklarek 1, nr. 7 ‘Die sieben Wildgänse’ (A D. Die verleumdete Frau soll nicht getötet, sondern nur eingeschlossen werden). Mailand nr. 5 ‘Die zwölf gekrönten Schwäne und ihr Nesselhemden spinnendes Schwesterchen’. Berze Nagy nr. 28 ‘Die sieben Raben’ und nr. 29 ‘Die sieben Kraniche’.

Der Eingang des Märchens erinnert an das altdänische Lied vom Walraben, der von der Stiefmutter verflucht war, und dem die Schwester ihr kleines Kind gibt, durch dessen Augen- und Herzblut er seine menschliche Gestalt wieder erlangt (Grundtvig, Danmarks gamle Folkeviser nr. 60. Deutsch bei W. Grimm, Altdänische Heldenlieder 1811 S. 150 und Talvj, Charakteristik der Volkslieder 1840 S. 230). Im Gottscheer Liede ‘Zwei einige Söhne’ (Hauffen, Die Sprachinsel Gottschee 1895 nr. 67) verwünscht eine Mutter ihre beiden Söhne, weil sie die Messe versäumt haben, zu Raben. Im siebenbürgischen Märchen bei Haltrich nr. 43 verwünscht eine Königin ihren Sohn im Ärger zu einem Schweinchen, im čechischen bei Waldau S. 537 ein Vater seine fünf Söhne zu Nachtfaltern. – Dagegen ist es in unsrer nr. 93 ein Mädchen, das durch den Fluch der Mutter Rabengestalt erhält; und ebenso wird in einer schlesischen Erzählung (Zs. f. d. Myth. 1, 310) die Tochter zur Taube verwünscht und durch ihren Bruder auf die gleiche Weise wie in nr. 25 erlöst: er fragt bei Wind, Rabe und Sonne nach, passiert die gläserne Brücke und bringt ihr ein neues Hemde, dann muß er sie in der finstern Welt aufsuchen und eine Mandel Besen zu Asche kehren.

Wenn das Schwesterchen hier an das Weltende gelangt, so vergleiche man, was S. 4 zu dem Froschkönig aus dem Schottischen [232] bemerkt ist. Auch Fortunatus reiste so weit, bis er endlich nicht mehr weiter konnte, wozu Nyerup (Morskabsläsning 1816 S. 161) aus einem Liede folgendes anführt:

Gamle Sole ligge der
Og forslidte Maaners Hær,
Hvoraf Stjerner klippes.[2]

J. H. Voß in seiner Abhandlung über die alte Weltkunde (Jenaer Literaturzeitung 1804 = Kritische Blätter 1828 2, 255) gibt folgende Bruchstücke: ‘Die Spinnmädchen erzählen von einem jungen Schneidergesellen, der auf der Wanderschaft immer weiter und weiter ging und nach mancherlei Abenteuern mit Greisen, verwünschten Prinzessinnen, zaubernden Zwergen und grimmigen, Berge schaufelnden Riesen zuletzt das Ende der Welt erreichte. Er fand sie nicht, wie die gewöhnliche Meinung ist, mit Brettern vernagelt, durch deren Fugen man die heil. Engel mit Wetterbrauen, Blitzschmieden, Verarbeitung des alten Sonnenscheins zu neuem Mondlichte und des verbrauchten Mond- und Sternenscheins zu Nordlichtern, Regenbogen und hellen Dämmerungen der Sommernächte beschäftigt sieht. Nein, das blaue Himmelsgewölbe senkte sich auf die Fläche des Erdbodens wie ein Backofen. Der Mond wollte eben am Rande der hohlen Decke aufgehn, und der Schneider ließ sich gelüsten, ihn mit dem Zeigefinger zu berühren. Aber es zischte, und Haut und Fleisch war bis an den Nagel hinweggesengt.’[3] – Wolfram gedenkt im Willehalm 35, 5 eines Landes,

daz sô nâh der erden orte liget,
dâ niemand fürbaz bûwes pfliget
und dâ der tagesterne ûf gêt
sô nâh, swer dâ ze fuoze stêt,
in dunct daz er wol reichte dran.

[233] Im jüngern Titurel str. 4749 heißt es:

Swer gar der erden ende
so tieffe sich geneiget,
der vindet sunder wende,
daz er Antarticum wol vingerzeiget.

Über Reisen zum Monde vgl. E. Rohde, Der griech. Roman S. 268², über die Voyages imaginaires Dunlop-Liebrecht S. 426. Daß Sonne, Mond und Sterne oder die Winde nach dem Wege gefragt werden[4], kommt auch in andern Märchen vor; vgl. das Löweneckerchen unten nr. 88 und nr. 127. J. Grimm, Myth.³ S. 670. R. Köhler 1, 445. Ritterhaus S. 214 H. Morstin, Banjaluka.

Auch der Glasberg kehrt in vielen Erzählungen wieder. Ein Märchen aus dem Hanauischen lautet: Es war eine verzauberte Königstochter, die konnte niemand erlösen, als wer den Glasberg erstiegen hatte, worein sie gebannt war. Da kam ein junger Gesell ins Wirtshaus, zum Mittagessen wurde ihm ein gekocht Hühnchen vorgesetzt, alle Knöchlein davon sammelte er sorgfältig, steckte sie ein und ging nach dem Glasberg zu. Wie er dabei angekommen war, nahm er ein Knöchlein und steckte es in den Berg und stieg darauf, und dann als ein Knöchlein und als eins, bis er so fast ganz hinaufgestiegen war. Er hatte nur noch eine einzige Stufe übrig, da fehlte ihm aber das Knöchelchen, worauf er sich den kleinen Finger abschnitt und in den Glasberg steckte; so kam er vollends hinauf und erlöste die Königstochter. – So erlöst Sivard die stolze Bryniel auf dem Glasberge (Grundtvig, DgF. nr. 3. Grimm, Altdänische Heldenlieder S. 31), indem er mit seinem Fohlen hinaufreitet. In einem ditmarser Tanzliede (Uhland nr. 4b. Erk-Böhme nr. 1090b) heißt es;

So schaltu my de glasen Berch
mit einem Peerd up ryden.

Wolfdietrich wird in einen Graben gezaubert, da waren nach dem Dresdener Gedicht Str. 289 (Müllenhoffs HB. 3, 158)

vir perg um in geleit,
die waren auch glesseine
und waren hel und glat.

[234] Im alten Druck heißt es (Str. 1171. S. 360 ed. Keller 1867):

Mit glasse was fürwore
burg und grabe überzogen,[5]
es mocht nüt wann zum tore
sein in die burg geflogen.

Im jüngern Titurel Str. 6174 (? berk der halbenunge) kommt ein Glasberg vor, ebenso in andern Märchen, im Sneewittchen (nr. 53), in der Rabe (nr. 93), im Eisenofen (nr. 127). J. Grimm, Myth.³ S. 781. 796. 1225. 3, 243. R. Köhler 1, 175. 188.

Die Wiedererkennung durch den Ring im Becher begegnet schon im jüngeren Hildebrandsliede, wie in den Balladen von der Heimkehr Heinrichs des Löwen und des Möringers (Erk-Böhme, Liederhort 1, nr. 22. 26. 28).


  1. 1812 lautet der Anfang: Es war einmal eine Mutter, die hatte drei Söhnlein, die spielten eines Sonntags unter der Kirche Karten. Und als die Predigt vorbei war, kam die Mutter nach Haus gegangen und sah, was sie getan hatten. Da fluchte sie ihren gottlosen Kindern, und alsobald wurden sie drei kohlschwarze Raben und flogen auf und davon. – In einem Märchen von E. M. Arndt 1818 S. 1 werden die Kinder aus gleichem Anlaß zu Mäuschen.
  2. Aus den alten Monden werden Sterne geschnitzt: R. Köhler 1, 484f. 505. Basset, Contes pop. d’Afrique 1903 p. 23 (berberisch). Wesselski, Nasreddin 1, 208 nr. 10.
  3. Hiernach scheint das Lied vom Weltende im Wunderhorn 1, 300 durch die Herausgeber interpoliert zu sein; vgl. Erk-Böhme, Liederhort 2, 332 und Bode, Vorlagen in des Knaben Wunderhorn 1909 S. 509f.
  4. Über die Formel ‘Ich wittere Menschenfleisch’ vgl. nr. 29. J. Grimm, Myth. ³ S. 454.
  5. König Artus wohnt bei der Fee Morgan auf der Glasinsel, und leicht ist ein Zusammenhang, nicht bloß in den Worten, mit dem nordischen Gläsiswoll. In Schottland gibt es noch Mauern, die wie mit Glas überzogen sind (vitrified forts). Vgl. Archaeologia Britannica 4, 242. Sämund. Edda 2, 879 Anm. Gervasius von Tilbury, hsg. von Liebrecht 1856 S. 161.
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