Auf Ponte Sisto

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Conrad Ferdinand Meyer
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Auf Ponte Sisto
Untertitel:
aus: Gedichte, S. 300
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von H. Haessel
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[300]
Auf Ponte Sisto.


Süß ist das Dunkel nach Gluten des Tags! Auf dämmernder Brücke
 Schau’ ich die Ufer entlang dieser unsterblichen Stadt.

Burgen und Tempel verwachsen zu Einer gewaltigen Sage!
 Unter mir hütet der Strom manchen verschollenen Hort.

5
Dort in der Flut eines Nachens Gespenst! Ist’s ein flüchtiger Kaiser?

 Ist es der „Jakob von Kahn“[1], der Buonarotti geführt?
Gellend erhebt sich Gesang in dem Boot zum Ruhme des Liebchens.
 Horch! Ein lebendiger Mund fordert lebendiges Glück.


  1. In den dreißiger Jahren des sechszehnten Jahrhunderts setzte Meister „Jakob vom Kahn“ zwischen Ponte Sisto und St. Angelo die Leute über die Tiber.