BLKÖ:Hajnóczy, Samuel

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 7 (1861), ab Seite: 229. (Quelle)
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Hajnóczy, Samuel (protestantischer Theolog, geb. zu Oedenburg in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gest. (wann?). Studierte in seiner Heimat und ging, nach Sitte der Protestanten in Ungarn, welche sich dem Priester- und Schulamte widmen, eine ausländische Universität zu besuchen, 1757 nach Jena. Nach seiner Rückkehr wurde er erst Conrector zu Oedenburg und im Jahre 1767 Pastor in Nemes Cso. H. war ein ausgezeichneter Redner und mehrere seiner Vorträge sind im Drucke erschienen. Horányi in seinem Werke: „Memoria Hungarorum“ nennt ihn irrig Daniel. Auch ist der obige Samuel Hajnóczy nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Samuel H., welcher im vorigen Jahrhunderte verschiedene Kirchenämter zu Csanke, Aszod und Egyhaz versah, [230] und dessen Sohn Johann als Theilnehmer an der Verschwörung des Martinovics, u. z. als Privatsecretär des einen von den fünf Haupträdelsführern derselben, im Jahre 1796 zu Ofen enthauptet wurde.

Haan (Ludovicus), Jena Hungarica, sive memoria Hungarorum a tribus proximis saeculis academiae Jenensi adscriptoum (Gyulae 1858, 8°.) p. 61 et 69. - Horányi (Alexius), Memoria Hungarorum et Provincialium scriptis editis notorum (Viennae 1776, Ant. Loewe, 8°.) Tomus II, p. 187 [nennt ihn irrig Daniel statt Samuel]. – Dictionnaire biographique et historique des hommes marquans de la fin du dix huitième siecle et plus particulièrement qui ont figuré dans la révolution française (Londres 1800, 8°.) Tome II, p. 186, als Heinotzy.