BLKÖ:Held, Johann Georg

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 8 (1862), ab Seite: 246. (Quelle)
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Der Zweite aber, der freilich nichts für die Weltgeschichte, nichts für den Lorber, ja kaum für einen solennen [247] Nachruf gethan hat, aber in der Culturgeschichte Wiens doch wenigstens mit seinem Namen aufgeführt zu werden verdient, ist Johann Georg Held (gest. in Wien 12. November 1850), k. k. pens. Militärbeamter und Miteigenthümer des Brauhauses zu Liesing. Den Beamtenstand verlassend und dem Industrie- und Gewerbeleben sich widmend, brachte er das frühere unter dem Namen „Dorotheerhaus“ in Liesing bekannte Anwesen durch Fachkenntniß, Betriebsamkeit, Umsicht und Redlichkeit zu einer weit und breit bekannten gewinnreichen Unternehmung empor. Im Jahre 1843 gelang es ihm im Vereine mit tüchtigen Männern das „Liesinger Bier“[WS 1] auf einen Höhenpunct zu bringen, daß dasselbe seiner Güte wegen sprichwörtlich geworden. In seinem Testamente hat er ansehnliche Legate an Diener und Hausgenossen, die mit unwandelbarer Hingebung und Treue an ihm festhielten und ihm mit Ausdauer und Treue dienten, gemacht, und auch die Armen nicht vergessen. [Humorist, herausgegeben von M. G. Saphir, XIV. Jahrg. (1850), Nr. 278: „Ein Grabesblümchen“, von M. G. Saphir.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Brauerei Liesing (Wikipedia).