BLKÖ:Hummel, Eugen

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Hummel, Ignaz
Band: 9 (1863), ab Seite: 427. (Quelle)
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Noch sind außer dem bisher angeführten Maria Theresien-Ordensritter Johann Ludwig Freiherr von Hummel und dem berühmten Tonsetzer Johann Nepomuk Hummel folgende Personen dieses Namens bemerkenswerth:

1. Eugen Hummel (Maler in Wien). Im Jahre 1834 trat dieser damals noch junge Maler mit mehreren Porträten und Genrebildern zum ersten Male in die Oeffentlichkeit und berechtigte zu schönen Hoffnungen. In der Ausstellung im Gebäude der kaiserlichen Akademie der bildenden Künste bei St. Anna im Jahre 1831 waren von seinen Bildern zu sehen: „Ein junges Mädchen, seinen entflohenen Vogel suchend“: – „Sänger Wild als Masaniello“; – „Die Braut wider Willen“; – „Der angehende Säufer“; – „Sabine Heinefetter als Desdemona“; – im Jahre 1835: „Die Gattin eines Huszaren-Obersten erhält die Nachricht von dem Tode ihres Mannes“; – „Der Besuch des Arztes“; – im Jahre 1836: „Porträt Sr. Majestät des Kaisers Ferdinand I.“; – „Der unterbrochene Zweikampf“; – im Jahre 1840: „Des Kreuzritters Heimkehr“; – „Der Heirathsantrag“; – im Jahre 1845: „Studentenwirthschaft“; – „Der Maler“-– „Rückerinnerung“; – „Der treue Wächter“; – „Ländliche Scene“. Nagler in seinem „Künstler-Lexikon“ bemerkt ausdrücklich, „daß sich H. durch schöne Genrebilder bekannt gemacht habe“, und nennt sein Bild: „Die Braut wider Willen“ ein „ächtes Bild der Convenienz“, was, offen gestanden, der Herausgeber dieses Lexikons nicht versteht. Seit dem Jahre 1845 ist H. mit seinen Arbeiten nicht mehr aufgetreten und überhaupt von ihm nichts mehr zu hören, [Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1838, E. A. Fleischmann, 8°.) Bd. VI, S. 364. – Kataloge der Ausstellungen in der Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien. 1834, Nr. 156, 157, 229, 230, 240; – 1835, Nr. 218, 219; – 1836, S. 19, Nr. 206, 207, 234; – 1840, Nr. 302, 512, 558, – und 1845, Nr. 93, 98, 105, 140, 147. – Pietznigg (Frz.), Mittheilungen aus Wien, Jahrg. 1834, Bd. III, S. 68. – Böckh (Franz Heinrich), Wiens lebende Schriftsteller, Künstler und Dilettanten im Kunstfache (Wien 1821, B. Ph. Bauer, kl. 8°.) S. 259 [der ihn Carl nennt.] –