BLKÖ:Kaunitz, Friedrich Freiherr von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Kaunitz, Georg
Band: 11 (1864), ab Seite: 64. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Kaunitz, Friedrich Freiherr von|11|64|}}

9. Friedrich Freiherr von Kaunitz (geb. 26. Juli 1597, gest. 1627). Sohn des Freiherrn Ulrich (V.) [s. d. Nr. 24] aus dessen erster Ehe mit Apollonia Gräfin Waldstein. Friedrich ist auch der Stifter der älteren böhmischen, noch heute blühenden gräflichen Linie der Kaunitz. Friedrich hatte mit seinem Vater Ulrich und mit seinem Bruder Karl sich stark an den Wirren betheiligt, welche nach dem Tode des Kaisers Mathias statt hatten, als die Böhmen dem legitimen Nachfolger Ferdinand allen Gehorsam verweigerten und Graf Thurn mit starker Heeresmacht gerade auf Wien zumarschirte. Indem der Vater [65] während der Untersuchung starb, wurden seine Söhne Karl und Friedrich[WS 1] zum Tode durch das Schwert verurtheilt, aber auf ewigen Kerker und Verlust alles Vermögens begnadigt. Nach einigen Jahren wurden aber beide ihrer Haft entlassen. Aus seiner Ehe mit Maria Eusebia Freiin von Sesyma hatte er einen Sohn Rudolph und eine Tochter Maria, letztere war zweimal vermält, zuerst mit Karl Wenzel Grafen von Hodiz, zum andern Male mit Siegfrid Grafen von Hohenlohe und starb 1674; über Rudolph siehe Nr. 19. [Wolny (Gregor), Taschenbuch für die Geschichte Mährens und Schlesiens (Brünn, Traßler, Taschenformat), 2. Jahrg. (1827), S. 139 u. f.] –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Max.