BLKÖ:Kaunitz-Rietberg-Questenberg, Dominik Andreas (II.) Fürst

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 11 (1864), ab Seite: 64. (Quelle)
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Dominik Andreas von Kaunitz-Rietberg-Questenberg in der Wikipedia
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4. Dominik Andreas (II.) Fürst von Kaunitz-Rietberg-Questenberg (geb. 2. Juni 1739, gest. 1812). Drittgeborner Sohn des Fürsten Wenzel Anton K., betrat gleich seinem Vater die diplomatische Laufbahn, war 1774–1779 k. k. Botschafter am k. spanischen Hofe zu Madrid und seit 1794 kaiserl. Vice-Oberst-Hofstallmeister. Johann Adam, der letzte Graf Questenberg, substituirte ihn durch Testament vom Jahre 1752 seiner Gemalin Maria Antonia Gräfin Kaunitz, Tante des Fürsten Dominik Andreas, als Erben des ganzen Questenberg’schen Vermögens, unter der Bedingung, daß er und seine Nachkommen Namen und Wappen der Questenberg führen. Der Fürst war auch, wie sein Vater, Großvater und gleichnamiger Urgroßvater, Ritter des goldenen Vließes. Seine Gemalin Bernardine Gräfin Plettenberg (geb. 7. März 1743, gest. 22. Dec. 1779), gebar ihm vier Kinder, und zwar drei Töchter und den Sohn Fürst Alois Wenzel, mit welchem die fürstliche Linie des Geschlechtes der Kaunitz im Mannsstamme erlosch. –