BLKÖ:Kneisel, Cyprian

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Knaysl, Mathias
Band: 12 (1864), ab Seite: 141. (Quelle)
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Noch ist ein zweiter gleichnamiger Schulmann, aber mit veränderter Schreibart, der Piarist Cyprian Kneisel, anzuführen; derselbe war seit 1775 Grammatical-Professor in der Wiener-Neustädter Akademie, wurde 1779 Professor der Philosophie und nach Fengler’s, nachmaligen Bischofs von Raab, Austritte (1786) Superior, Burgpfarrer und Schulpräfect in der Akademie. Kneisel, gleichfalls ein tüchtiger Schulmann, besaß in solchem Grade Kinsky’s [Bd. XI, S. 290] Vertrauen und stand in solchem Ansehen, daß man ihn insgemein den „schwarzen Stabsofficier“ nannte. Nach Kinsky’s Tode verließ K. die Akademie, in der er 30 Jahre segensreich gewirkt, und wurde Rector des Löwenbergischen Convicts in Wien, wo er 1823 starb.

Jungmann (Josef), Historie literatury české, d. i. Geschichte der böhmischen Literatur (Prag 1859, Řiwnáč, 4°.) Zweite Ausgabe, S. 452, Nr. 1117; S. 474, Nr. 1453; S. 580 – Slovník naučný. Redaktor Frant. Lad. Rieger, d. i. Conversations-Lexikon, herausgegeben von Franz Ladisl. Rieger (Prag 1859, Kober, Lex. 8°.) B. IV, S. 712.