BLKÖ:Jungmann, Joseph Jacob

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Jungmann, Johann
Band: 10 (1863), ab Seite: 319. (Quelle)
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Jungmann, Joseph Jacob[BN 1] [BN 2](böhmischer Sprachforscher und Literator, geb. zu Hudlitz bei Beraun in Böhmen 16. Juli 1773, gest. in Prag 14. November 1847). Bruder des Anton Johann [s. d. S. 316]; da er besondere Liebe für das Studium an den Tag legte, kam er von der Dorfschule auf das Piaristengymnasium nach Beraun, wo er, indem er kein Wort deutsch verstand, mit der Erlernung dieser Sprache, wie des Lateinischen, viele Mühe hatte. Zu gleicher Zeit betrieb er fleißig die Musik und seine Fortschritte in derselben festigten nicht wenig jenen Sinn für Rhythmik, der bei seinen späteren literarischen Arbeiten überall durchbricht. Ein Unfall, der ihn vor seinem Abgange von Beraun traf, indem ihm das Gesicht mit siedendem Wasser verbrüht wurde, hätte leicht folgenreich und sehr nachtheilig für seine Zukunft werden können, und nur der sorgsamsten Pflege im Elternhause hat er es zu verdanken, daß ihm das Augenlicht erhalten wurde. Im Jahre 1788 bezog J. das Altstädter Gymnasium in Prag, und schon damals reifte der Entschluß in ihm, sich dem Lehramte zu widmen, wie gleichfalls auch seine Liebe für das nationale Element erwachte, dem er als großer Gelehrter sein ganzes Leben gewidmet hat, ohne die andere Nation, mit der er zusammenlebte, anzufeinden oder zu verfolgen. Schon als er die philosophischen Studien hörte, beschäftigte er sich mit literarischen Arbeiten verschiedener Art, und es erschienen einzelne čechische Gedichte in der von Puchmayer 1795 veranstalteten Sammlung und andere Aufsätze in der von Negedli (nach čechischer Schreibart Nejedli) herausgegebenen Zeitschrift: „Hlasatel“. Indem J. die Rechte beendete, nicht um in diesem Gebiete seinen Beruf zu suchen, sondern um bei seinen Bewerbungen um ein Lehramt als Jurist die verdiente Berücksichtigung zu finden, wurde er im J. 1799 Supplent am Gymnasium zu Leitmeritz. Bald darauf wurde er zuerst Grammatikallehrer und dann Lehrer in den Humanitätsclassen ebenda. Bis 1815 wirkte er in seinem Lehramte zu Leitmeritz, im letztgenannten Jahre wurde er Humanitätslehrer am Altstädter Gymnasium zu Prag und 1834 Präfect an demselben, mit welcher Würde seine amtliche Laufbahn abschließt. Wenn man Jungmann’s wissenschaftliche Thätigkeit überblickt, so zeigt sich als eigentlicher Ausgangpunct derselben die Belebung der čechischen Literatur und mit derselben die Wiedererweckung des nationalen Elementes. Als Gymnasiallehrer in Leitmeritz unterrichtete er die Gymnasialschüler und Theologen unentgeltlich in der čechischen Sprache und Literatur und wurde dafür von der Stadt mit dem Ehrenbürgerrechte ausgezeichnet; ein Gleiches that er später bei seiner Uebersetzung nach Prag. Die Zahl seiner literarischen Arbeiten ist nicht groß, aber es sind Werke, die seinen Namen lange überdauern werden. Die erste Arbeit, mit der er in einem besonderen Werke in die Oeffentlichkeit trat, war Chateaubriand’s Atala, oder Liebe zweier Wilden in der Wüste, welche unter dem Titel: „Atala, neb láska dwau diwoch na pausti“ (1805, 2. Auflage 1832, 3. Auflage in seinen gesammelten Schriften) erschien. Diese Uebersetzung wurde weniger beachtet, [320] hingegen erregte Aufsehen seine musterhafte Uebersetzung von Milton’s verlornem Paradies, herausgegeben unter dem Titel: „Jana Miltona ztracený ráj“ (Prag 1811, 2. Auflage im Verlage der Matce česká 1842, als 3. Heft der „Novočeská bibliotéka“). Ueber vier Jahre, von 1800–1804, hatte J. daran gearbeitet und damit seinem Volke, abgesehen von dem poetischen Werthe dieser Uebersetzung, einen wahren Sprachschatz überliefert, der um so mehr bewundernswerth ist, als in jener Zeit die čechische Sprache noch mit dem Banne eines traurigen Verfalls behaftet war. Diese Uebersetzungen hatten J. unwillkürlich in die Forschungen auf sprachlichem Gebiete sich vertiefen lassen. Nun kam ein Anstoß von außen noch hinzu. Es waren nämlich in den Jahren 1816 und 1818 mehrere Erlässe herabgelangt, mit denen eine bessere Pflege der čechischen Sprache an den Lehranstalten angeordnet wurde; es fehlte aber ein geeignetes Handbuch zur Verwirklichung dieser Anordnung. Der Prälat von Strahow, Milo Grün, zu jener Zeit Studiendirector, forderte Jungmann auf, ein solches Werk zu schreiben. J. war wohl zunächst berufen, diese Aufgabe zu lösen; schon bei seinen bisherigen Arbeiten hatte er immer gründlicher und umfassender die Schätze der älteren čechischen Literatur kennen gelernt, die im großen Publikum gar nicht gekannt waren. Um dieselben in einer Auswahl bekannt zu machen und im Volke die Liebe für die geistigen Schöpfungen seiner besten Männer zu erwecken, begann er die Zusammenstellung einer Chrestomatie, in welcher die Musterstücke der älteren čechischen Literatur in Prosa und Dichtung in geschickter Auswahl vereinigt waren. Dieses Werk gab er unter dem Titel: „Slovenost, aneb: sbírka příkladů (weršů i prosy) s pojednáním slohu“ 1820, 8°.) heraus. Eine zweite Auflage erschien im Jahre 1845, sie ist wesentlich umgearbeitet und vermehrt, und wurde von dem böhmischen Museum in die von demselben herausgegebene „Novočeská bibliotéka“ aufgenommen, in welcher es den 5. Band bildet. Den Lesestücken ist eine Stylistik vorausgeschickt, die zwar auch in der zweiten Auflage noch ungenügend ist, aber als erstes Werk dieser Art eine verdientermaßen beifällige Aufnahme fand. Schon im Jahre 1806, also noch während seines Aufenthaltes in Leitmeritz, hatte J. mit den Vorarbeiten zu einer Geschichte der böhmischen Sprache und Literatur begonnen. Was bis dahin über diesen Gegenstand vorhanden war genügte selbst den billigsten Anforderungen nicht mehr. Dobrowsky’s Geschichte der böhmischen Sprache und Literatur, obwohl in zwei Auflagen gedruckt, war bereits selten geworden und reichte nur bis zum Jahre 1826. Šafařík hat in seiner Geschichte der slavischen Literatur jene von Böhmen neben jener der anderen slavischen Völker behandelt, ihr also nur einen beschränkten Raum widmen können; das Unternehmen war demnach gerechtfertigt, jedoch hatte es J., überhäuft von anderen, vornehmlich lexikalischen Arbeiten, seit mehreren Jahren liegen gelassen. Erst über Aufforderung des berühmten polnischen Lexikographen Linde nahm er die bei Seite gelegte Arbeit wieder auf und gab sie unter dem Titel: „Historie literatury české, aneb: saustawný přehled spisů českých s krátkau historií národu oswiceny i jazyka“ (Prag 1825, gr. 8°.) heraus; eine zweite vermehrte Auflage, von W. W. Tomek besorgt, erschien nach seinem Tode im Jahre 1849. Wie werthvoll die bisher [321] angeführten Arbeiten, namentlich das letzte genannte Literaturwerk Jungmann’s sind – die sämmtlich das Gepräge des gediegenen gründlichen Forschers, des Gelehrten von Gottes und nicht von Volkes Gnaden, der nicht nationalen Hader stiften, sondern sein Volk und dessen Sprache heben und fördern wollte, an sich tragen – sie werden alle überboten durch sein letztes und größtes Werk, mit welchem er sich nicht nur ein Denkmal im Herzen seiner Nation, sondern in der ganzen gelehrten Welt gesetzt hat. Es ist damit sein böhmisches Lexikon gemeint. Schon im Jahre 1800 hatte J. mit dieser schwierigen Arbeit, freilich damals noch nicht im Hinblicke auf eine Herausgabe, begonnen. Er hatte nämlich Tomsa’s Lexikon zu seinem eigenen Gebrauche ergänzt. Förderlicher für sein Unternehmen war seine 1816 erfolgte Uebersetzung nach Prag, wo ihm die literarischen Hilfsmittel für dasselbe reichlicher zu Gebote standen und er auch manche junge und tüchtige Kraft gewann, die später sich auf literarischem Gebiete vortheilhaft bekannt gemacht; hier werden nur Anton Marek, Kramař, Kareš, Hajek u. A. genannt. Wohl auch sein Sohn Joseph entfaltete dabei eine rastlose Thätigkeit, aber Jungmann mußte auch das tiefste Seelenleid erfahren und seinen Sohn, den übergroße geistige Anstrengung auf das Krankenlager geworfen, in der Blüthe seines Lebens (1833) dahin schwinden sehen. Nach 30jährigem Fleiße und bewunderungswürdiger Ausdauer ging J. an die Herausgabe seines Lexikons, welches mit der Unterstützung des damaligen Erzbischofs von Prag, Wenzel Ritter Chlumczanský, unter dem Titel: „Slowník česko-německý“, in 5 Theilen (Prag 1835–1839, 4°.) erschien. Es ist dieses Werk ein wahrer Schatz von Gelehrsamkeit und eine Zierde der čechischen Literatur, das in der polnischen dem Lexikon der polnischen Sprache von Linde und in der deutschen jenem der Gebrüder Grimm an die Seite gestellt werden kann. Die in Zeitschriften und anderen Sammelwerken zerstreuten Arbeiten Jungmann’s, darunter die trefflichen Uebersetzungen von Bürger’s „Lenore“, von Schiller’s „Lied an die Freude“ und „Lied von der Glocke“ u. a. sind in einer schon früher veröffentlichten Sammlung seiner Schriften unter dem Titel: „Jos. Jungmanna sebrané spisy weršem a prosau“ (Prag 1841, Verlag des böhmischen Museums, 8°.) und als I. Band der Novočeská biblioteka, erschienen. Philologische Arbeiten, so genußreich sie in ihren letzten Ergebnissen sein mögen und wie sie doch nur in der traulichen Stille der Gelehrtenstube gepflegt werden können, sind aber nicht selten der Anlaß zu bitteren Kämpfen, die gewöhnlich auf dem offenen Markte der Gelehrten-Republik ausgefochten werden müssen. Auch Jungmann’s Leben ward auf diese Weise wiederholt verbittert. Zuerst gerieth er, weil er die verbesserte Orthographie Dobrovsky’s vertrat, in einen heftigen Streit mit Nejedli, in welchem der Unverstand so weit sich vergaß, den friedlichen harmlosen Gelehrten selbst in politischer Hinsicht zu verdächtigen. Und seine von Dobrowsky abweichende Ansicht in der Accentlehre verwickelte ihn mit diesem in eine Polemik. Diese Schatten aber fliehen vor der leuchtenden Anerkennung, welche J. von der Mit- und Nachwelt in seiner Heimat und selbst in weiteren Kreisen gezollt wurde. Im Jahre 1840 bekleidete J. die höchste akademische Würde als Rector der Prager Hochschule, bei welcher Gelegenheit der interessante Fall sich ergab, [322] daß ein Bruder dem andern in dieser Würde unmittelbar folgte. Indem ihn Se. Majestät Kaiser Ferdinand früher schon mit einem werthvollen Brillantringe ausgezeichnet hatte, wurde er im Jahre 1839 noch mit dem Ritterkreuze des Leopold-Ordens geschmückt. Die königl. böhmische Akademie der Wissenschaften, die Jagellonische Akademie in Krakau haben ihn zu ihrem Mitgliede erwählt und die kaiserliche Akademie zu St. Petersburg ihm die goldene Medaille für Wissenschaft verliehen. Im Jahre 1845, in welchem der rastlos thätige Gelehrte jenen Abgang seiner Kräfte fühlte, der es ihm nicht mehr gestattete, noch ferner die Stelle des Präfecten zu versehen, trat er als 72jähriger Greis in den Ruhestand über. Er genoß ihn nur ein paar Jahre; denn schon 1847 entschlief er im Alter von 74 Jahren. Sein Tod war ein Nationalereigniß und die Trauer im Lande allgemein. Jungmann hatte in friedlichster Weise die neue historische Epoche seiner Nation eingeleitet und begründet, wohl nicht ahnend, zu welchen Ausschreitungen sich Undank, Dünkel und Selbstüberschätzung vergessen würden. Neue Ideen, neue Bestrebungen hat er einem neuen Geschlechte und einer neuen Zeit hinterlassen, und diese werden erst dann zu glücklichem Ergebnisse gelangen, wenn sie auf dem friedlichen Wege ihres Meisters das Werk ihrer weiteren Entwickelung und Fortbildung vollenden. Bald nach seinem Tode wurde von den Prager Schriftstellern beantragt, ihm in seinem Geburtsorte Hudlitz einen riesigen Grabhügel nach Art des Czestemirhügels zu errichten: dieser Gedanke scheint in Folge der 48ger Wirren vergessen oder aufgegeben worden zu sein. Auf seinem Grabe wurde ihm aber ein stattliches Denkmal gesetzt und sein Geburtshaus in Hudlitz im Jahre 1860 mit einer Gedenktafel geschmückt, bei welcher Gelegenheit eine erhebende Feier stattfand, an welcher sich viele Gemeinden der Umgebung und viele Ortschaften Böhmens durch dahin abgesendete Vertreter betheiligten.

I. Biographien und Biographisches. Libussa, Jahrbuch, herausgegeben von Alois Klar, Jahrg. 1847, S. 442–473; – dieselbe 1851, S. 465. – Rittersberg, Kapesní slovníček novinářský i konversační, d. i. Kleines Taschen-Conversations-Lexikon (Prag 1850, 12°.) Theil I, S. 901–909. – Noven. Zabavní i pouční list, d. i. Neven. Zeitschrift für Belehrung und Unterhaltung (Agram, 8°.) Jahrg. 1855, Nr. 19, S. 298. – Lumír (Prag, gr. 8°.) 1860, Nr. 29, S. 693: „Slavnost v Hudlicích“. – Poutník od Otavy“, d. i. Der Wanderer von der Otawa (Pisek, 4°.) 1860, S. 21 [mit der Abbildung des Geburtshauses Jungmann’s in Hudlitz]. – Obrazy žywota, d. i. Bilder des Lebens, herausgegeben von Jan Neruda (Leitomischl, 4°.) Jahrg. 1860, S. 9 [mit der Abbildung des Grabdenkmals Jungmann’s auf dem Wolschaner Friedhofe in Prag]. – Leipziger Repertorium für deutsche und ausländliche Literatur 1848, Heft 4, S. 156. – Jahrbücher für slavische Literatur, herausgegeben von J. P. Jordan, Jahrg. 1848, Heft I, S. 4. – Deutsche Vierteljahrsschrift 1848, Jänner bis März, S. 337. – Ersch und Gruber, Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste, II. Sect. 29. Theil, S. 59 [nach dieser gest. zu Prag 14. November 1848, was falsch ist, da J. schon 1847 gestorben ist]. – E. M. Oettinger in seiner „Bibliographie biographique“ (Bruxelles 185., Stiènon), Columne 669, führt Čelakowsky’s „Dodavki ke slovníku Jungmanna“, d. i. Zusätze zu Jungmann’s Lexikon, als Biographie an.
II. Porträt. F. T. Mayer del., W. C. Wrankmore sc. (4°.).
III. Grabdenkmal. Obgleich Jungmann selbst immer gewünscht hatte, auf dem Friedhofe seines heimatlichen Dorfes Hudlitz begraben zu werden, so liegt er doch auf dem Wolschaner Friedhofe bei Prag bestattet. Auf seinem Grabe ist wohl ein stattliches, aber wenig geschmackvolles Denkmal errichtet, von dem die von Johann Neruda redigirte Zeitschrift [323] „Obrazy žywota“, d. i. Bilder des Lebens 1860, S. 9, eine Abbildung bringt.
IV. Jungmann’s Geburtshaus. Diese ärmliche Hütte in Hudlitz wurde im Jahre 1860 am 15. Juli festlich mit einer Gedenktafel geschmückt, welche die Aufschrift trägt: „Zde se narodil Joseph Jungmann“ (d. i. Hier wurde Joseph Jungmann geboren). Eine Abbildung der Hütte befindet sich in der oberwähnten Zeitschrift Obrazy žywota, (1860, S. 8) und im „Poutník od Otavy“ in einem in Pisek herausgegebenen Unterhaltungsblatte (1860, S. 21); die Beschreibung der Feier bringt aber der von Mikowec herausgegebene Lumír 1860, S. 693.

Berichtigungen und Nachträge

  1. E Jungmann, Joseph [Bd. X, S. 319].
    Kouba (Josef), Josof Jungmann. Zivotopisný nástin, d. i. Jos. Jungmann. Biographische Skizze (Prag 1873, J. R. Vilimek, 8°.). – Schulz (Ferd.), Josef Jungmann (Prag 1873, 8°.), diese Biographie bildet das 3. Heft des VII. Jahrganges der Matice lidu. – Pichl (J. Bapt.), Josef Jungmann. Na pamatku dne 13. července 1873 (Prag 1870, J. B. Pichl, 8°.). – Peřina (Fr.), Josef Jungmann a soucasnici jeho, d. i. Joseph Jungmann und seine Zeitgenossen (Prag 1873, F. Bartel, 8°.). – Sojka (Jan Eraz), Naši mužové Biografia a karakteristiky mužův slovanskych, d. i. Unsere Männer. Biographien und Charakteristiken slavischer Männer (Prag 1862, Ant. Renn, 12°.) S. 44 u. f. [Bd. 26, S. 395.]
  2. E Jungmann, Joseph [Bd. X, S. 319; Bd. XXVI, S. 395].
    Zápisky Josefa Jungmanna, d. i. Aufzeichnungen Joseph Jungmann’s (Prag 1872, J. Otto, 8°., 54 S.) [aus dem Časopis českého Muzeum 1871]. [Bd. 28, S. 356.]