BLKÖ:Tomek, Wenzel Wladiwoj

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Tomek, Nicolaus
Band: 46 (1882), ab Seite: 82. (Quelle)
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Tomek, Wenzel Wladiwoj (Schriftsteller, geb. zu Königgrätz in Böhmen am 31. Mai 1818). Der Sohn eines Bürgers in Königgrätz, besuchte er daselbst die Normalschulen und das Gymnasium und bezog 1833 die Universität Prag, um Philosophie zu studiren. Bald aber ging er zum Studium der Rechte über, welches er 1839 beendete. Im folgenden Jahre trat er bei dem Criminalgericht zu Prag in die Praxis und wurde nach Jahresfrist Accessist beim Magistrat dieser Stadt. Schon während seiner Studien betrieb er mit besonderem Eifer die Geschichte seiner Heimat und begann auch frühzeitig zu schriftstellern. Bereits 1837 bringen die „Květy“, d. i. Blüten, und später andere Journale der vormärzlichen Aera zahlreiche Arbeiten aus Tomek’s Feder. Seine Richtung zu geschichtlicher Forschung empfing noch stärkeren Antrieb, als er mit Palacký bekannt wurde, der ihn zunächst aufmunterte, die Geschichte der Stadt Prag zu schreiben. Auf diese Arbeit, welche auch Tomek’s Hauptwerk bilden sollte, blieb fortan sein Augenmerk gerichtet. Sein erstes selbständiges Werk – die bibliographischen Titel seiner Schriften folgen auf S. 85 – war eine kurze allgemeine Geschichte, welche im Jahre 1842 in der von der „Matice česka“ herausgegebenen kleinen Encyklopädie der Wissenschaften (mala encyklopedia nauk) erschien. Für diese Encyklopädie schrieb er auch eine Geschichte des Böhmerlandes (1843) und jene der österreichischen Monarchie (1845). Als dann im Jahre 1843 die Vorarbeiten zur fünfhundertjährigen Feier der Gründung der Prager Hochschule begannen, übertrug ihm das Festcomité die Bearbeitung der Geschichte derselben. Um sich der Lösung dieser Aufgabe ausschließlich zu widmen, gab er [83] seine amtlich richterliche Laufbahn auf. In diesem Jahre ernannte ihn auch die königlich böhmische Gesellschaft der Wissenschaften zu ihrem außerordentlichen Mitgliede. Nun begann er in Gemeinschaft mit Erben [Bd. IV, S. 60] unter der Leitung Palacký’s Urkunden und andere geschichtliche Denkschriften für das Diplomatar des böhmischen Museums zu sammeln, wofür auf Antrag des Grafen Friedrich Deym [Band III, S. 277 im Texte] von einigen böhmischen Magnaten die Auslagen bestritten wurden. Einen kleinen Abriß der Geschichte Prags in deutscher Sprache verfaßte Tomek im Jahre 1844 auf Anregung des Professors Wiesenfeld zum Gedächtniß an die dritte Versammlung deutscher Architekten und Ingenieure, welche in Prag statthatte. Von diesem Schriftchen erschien später auch eine čechische Ausgabe. Im Jahre 1845 ernannte ihn die „Matice česka“ zu ihrem Secretär, nachdem er schon seit 1842 für dieselbe die Stelle eines Correctors versehen hatte. Im Jahre 1846 wurde auf dem böhmischen Landtage beschlossen, dem Historiker Palacký eine jährliche Unterstützung von 600 fl. zu bewilligen, von welcher derselbe einen Hilfsarbeiter für seine Geschichtschreibung Böhmens honoriren sollte. Palacký wählte nun als solchen im Jahre 1847 den für dergleichen bereits geschulten Tomek, welcher mittlerweile die Geschichte der Prager Universität für die auf das Jahr 1848 anberaumte Stiftungsfeier derselben beendet hatte. Anfänglich sollte dies Werk zugleich in deutscher und čechischer Sprache erscheinen. Da aber die erste Abtheilung, welche bis zum Jahre 1436 reichte, ziemlich umfangreich ausgefallen war, beschloß das Festcomité, das Werk blos in deutscher Sprache herauszugeben, und so schrieb Tomek die Geschichte der Prager Hochschule deutsch in gedrängter Form und in einem Bande, welcher die Geschicke derselben bis 1848 umfaßt, während in čechischer Sprache der erste Theil der ausführlicheren Bearbeitung erschien, wobei er sich die Ausführung des zweiten Theiles für eine spätere Zeit vorbehielt. 1848 ernannte ihn die königlich böhmische Gesellschaft der Wissenschaften zum wirklichen Mitgliede. Die stürmischen Ereignisse dieses Bewegungsjahres rissen auch Tomek mit sich fort. So wurde er am 20. April g. J. in den Nationalausschuß gewählt, an dessen Sitzungen er sich ebenso betheiligte, wie später an jenen des in Prag abgehaltenen slavischen Congresses, bis die berüchtigte Prager Pfingstwoche herankam. Als dann am 29. Mai in Folge Berufung durch den Gubernialpräsidenten Leo Grafen Thun ein provisorischer Statthaltereirath zusammentrat, dessen Mitglieder Palacký, Rieger, Brauner, Borrosch , Albert Graf Nostiz, Wilhelm Graf Wurmbrand und der damalige Prager Bürgermeister Strobach waren, übernahm Tomek, durch Palacký dazu aufgefordert, die Redaction der Zeitung „Pokrok“, d. i. Fortschritt, welche das Organ der nationalen Partei des Landes sein sollte. Am 6. Juni begann dieses Blatt zu erscheinen, brachte es aber nicht über fünf Nummern, denn die nun folgenden Pfingstereignisse machten der Fortsetzung desselben ein jähes Ende. Im Juli d. J. wurde Tomek vom Wahlbezirke Opočno in den österreichischen Reichstag gewählt. In diesem Parlament, welches bis zum 6. October 1848 in Wien und später in Kremsier bis zum 7. März 1849 tagte, nahm er auf der slavischen Rechten seinen [84] Platz ein, doch ohne eine besondere Thätigkeit zu entwickeln, nur in der ziemlich bewegten Sitzung vom 6. October, welche, da Präsident und Vice-Präsident fehlten, sich nicht als Sitzung, sondern als Privatversammlung constituirte, trat er dem von einem Mitglieds der Linken gestellten Antrage: Journalisten und Galeriegäste zuzulassen, entschieden mit dem Einwurfe entgegen: daß keine öffentliche, sondern eine Privatversammlung stattfinde. Dagegen erhoben sich Mehrere von der Linken: man sei den Völkern darüber, was da verhandelt werde, Rechenschaft schuldig; aber die Nachricht, die mitten in die Debatte fiel, daß draußen Garden gegen Garden kämpfen, brachte die Angelegenheit, wenn auch zu keiner Entscheidung, doch zu raschem Abschluß. Im October 1849 wurde Tomek von dem Unterrichtsminister Leo Grafen Thun aufgefordert, sich um eine Professur an der Prager Universität zu bewerben. Nachdem er dies gethan, trat er 1850 eine Reise nach Paris an, um dort aus den Handschriften Auszüge für Palacký zu machen, dann aber unternahm er auf Staatskosten eine Reise nach Deutschland, um daselbst die wissenschaftlichen Anstalten durch eigenen Augenschein kennen zu lernen, und hielt sich zu diesem Zwecke längere Zeit in Breslau, Berlin und Göttingen auf. Nach seiner Rückkehr erfolgte am 17. November 1850 seine Ernennung zum provisorischen Professor der Geschichte Oesterreichs an der Prager Universität, jedoch trat er sein Lehramt erst im Verlaufe des Sommers 1852 an, da er den Winter über in Wien verblieb, um in dem k. k. Hof- und Staatsarchiv und in der kaiserlichen Hofbibliothek zu arbeiten. Im Jahre 1850 gab er bei Říwnáč in Prag seine „Geschichte Böhmens“ in neuer Bearbeitung heraus, und in Folge seiner Ernennung zum Professor legte er die Secretärstelle, welche er bis dahin bei der „Matice česka“ bekleidet hatte, nieder. 1853 wurde er zum Mitgliede des böhmischen Museums und bald danach zum Geschäftsleiter desselben ernannt, da kein Anderer wegen der Schwierigkeit des Verkehrs mit dem Polizeidirector Freiherrn von Päumann diese Stelle übernehmen wollte. Die Muße seines Berufes widmete er ununterbrochen seiner „Geschichte der Stadt Prag“, welche er so weit gefördert hatte, daß der erste Theil in čechischer Sprache schon 1855 im Verlage der „Matice“ herauskam, während die Ausgabe in deutscher im nächsten Jahre folgte. In Würdigung seiner Verdienste um die Geschichtschreibung Prags wurde er 1857 zum Ehrenbürger dieser Stadt ernannt. Die Fortsetzung des Werkes erlitt aber eine Unterbrechung durch eine umfassendere Bearbeitung seines „Handbuchs der Geschichte des österreichischen Kaiserstaates“, welche 1858 bei Tempsky in Prag zugleich in deutscher und čechischer Ausgabe erschien. Erst im Winter letztgenannten Jahres konnte Tomek an die Bearbeitung des zweiten Bandes seiner „Geschichte Prags“ schreiten, aber bald überzeugte er sich, daß es, um das Werk in entsprechender Weise durchzuführen, noch eindringlicher Studien bedürfe, weshalb er einstweilen die Fortsetzung dieser Arbeit verschob. Im Jahre der Schiller-Feier 1859 betheiligte sich auch Tomek am 9. November an derselben und hielt auf dem Waldsteinplatze in čechischer Sprache eine Rede, welche mit anderen anläßlich dieses Festes gehaltenen Reden und zum Vortrage gebrachten Gedichten im Druck erschien. Im Jahre 1860 wurde er öffentlicher ordentlicher Professor der österreichischen Geschichte [85] an der Prager Universität, 1861 Gemeindeältester, dann Deputirter des böhmischen Landtags, welcher ihn in das Abgeordnetenhaus des österreichischen Reichsrathes entsendete. In diesem blieb er nun bis zum Juli 1862, im böhmischen Landtag aber bis Ende 1866, wo er in erster Reihe zu den Vertretern des eben erst erfundenen böhmischen Staatsrechts gehörte. Auch war er auf dem Landtage unter den Rednern nie bemerkt worden. Dagegen unterzog er sich mit allem Eifer eines Patrioten den stilleren Arbeiten im Club und in den Commissionen. Aus seiner Feder ging zunächst das Gesetz über die Gleichberechtigung auf der Prager Universität hervor, welches im Jahre 1866 mit einigen geringen Abänderungen vom Landtage angenommen wurde. Nach Ablauf der ersten Periode des Reichsrathes betheiligte sich Tomek als Vertrauensmann der čechischen Abgeordneten an der Aufstellung der neuen Candidaten für die nächste Wahlperiode, lehnte aber für sich jede Wahl ab, entschlossen, nur noch seinen wissenschaftlichen Arbeiten sich zu widmen, unter denen seine dritte völlig neue Umarbeitung der „Geschichte Böhmens“ zu erwähnen ist, welche im Jahre 1865 auch in deutscher Bearbeitung erschien. Während er mit den Vorarbeiten zum zweiten Theile seiner „Geschichte Prags“ beschäftigt war, stellte sich ihm die Nothwendigkeit heraus, derselben ein anderes Werk, nämlich die „Grundlagen der alten Topographie Prags“, vorangehen zu lassen, und so veröffentlichte er denn die „Základy starého místopisu Pražského“. 1876 folgte der dritte Band seiner „Geschichte Prags“. Während die ersten zwei außer der Geschichte der Stadt auch jene der deutschen Einwanderung in Böhmen bis zum vierzehnten Jahrhunderte und der mit ihr im Zusammenhang stehenden Entwicklung von Gewerbe und Handel enthalten, schildert der dritte Band die Zeit vom Regierungsantritte Wenzels IV. bis zu dessen Tode (1378–1419). Die Geschichte Prags darin nur ganz nebensächlich behandelnd, betrachtet er es als seine Hauptaufgabe, einen Abriß der Geschichte unter Wenzel IV., soweit sie Böhmen betrifft, zu geben und daran die Geschichte der Ursachen und Folgen von Husens Wirksamkeit zu knüpfen. Daß unter solchen Umständen das Ende des Werkes nicht abzusehen, versteht sich von selbst, wie auch, daß der Titel einer Geschichte von Prag ein ganz unrichtiger ist. Jedoch soll bis zur Stunde schon der fünfte Band erschienen sein. Tomek bekleidet zur Zeit die Würden eines k. k. Regierungsrathes, eines Mitgliedes des Prager Stadtverordneten-Collegiums, des Professors der österreichischen Staatengeschichte an der Prager Universität, des Präses-Stellvertreters der wissenschaftlichen Gymnasial-Prüfungscommission, auch ist am 21. Juli 1876 seine Wahl zum correspondirenden Mitglied der philosophisch-historischen Classe der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien genehmigt worden. Seine Frau, Ludmilla geborene Dáňov, mit welcher er sich im Jahre 1847 vermälte, wurde ihm 1868 durch den Tod entrissen. Tomek zählt gegenwärtig zu den gründlichsten Historikern in Böhmen, daß er als solcher auf čechischem Standpunkte steht, wird man ihm nicht verargen dürfen. Seine Geschichte Prags ist eine unerschöpfliche Fundgrube für die Romanschriftsteller, was sich auch mehrere der jüngeren bereits zu Nutze gemacht haben.

Tomek’s Schriften in chronologischer Folge. „Krátký všeobecný dějepis ... s předmluvou [86] P. J. Šafaříka, d. i. Kurze allgemeine Geschichte ... mit einem Vorworte von P. J. Šafařík (Prag 1842, Verlag des böhmischen Museums, 12°., 263 S.), auch als erster Theil der kleinen Encyklopädie („Mala encyklopedie“). – „Děje země české. S třemi mapkami“, d. i. Geschichte des Böhmerlandes. Mit drei Karten (Prag 1843, Verlag des böhmischen Museums, 12°., 339 S.); auch als zweiter Theil der „Mala encyklopedie nauk“, d. i. Kleine Encyklopädie der Wissenschaften; eine neue verbesserte Auflage erschien unter dem Titel: „Děje království českého“, d. i. Geschichte des böhmischen Königreichs (Prag 1850, Říwnáč, 8°., 480 S.; 3. Aufl. ebd. 1863, 12°., 471 S.). – „Děje Pražské v krátkém nástinu“, d. i. Geschichte Prags in kurzem Abriß (Prag 1845, Pospischil, kl. 12°., 55 S.). – „Děje mocnářství rakouského“ d. i. Geschichte des österreichischen Kaiserthums (Prag 1845, Verlag des böhmischen Museums, 12°., 338 S.; 2. Aufl. ebd. 1851, 8°., 248 S.; besondere Ausgabe ebd. 1851, Calve, gr. 4°., 224 S.). – „Kurzgefaßte böhmische Sprachlehre für Böhmen“ (Prag 1848, 12°., 86 S.; 3. Aufl. 1851; 4. Aufl. 1856). – „Krátká mluvnice česká pro Čechy“, d. i. Kurze böhmische Sprachlehre für Čechen (Prag 1848, 8°., 80 S.; 5. Aufl. 1853; 7. Aufl. 1860, 8. Aufl. 1864, Tempsky). – „Děje University Pražské. Díl I“, d. i. Geschichte der Prager Universität, erster Theil (Prag 1849, Verlag des böhmischen Museums, 8°., 320 S.); auch zwölfter Band der „Novočeska Biblioteka“, d. i. Neučechische Bibliothek. – „Geschichte der Prager Universität. Zur Feier der fünfhundertjährigen Gründung derselben“ (Prag 1849, Gottl. Haase Söhne, 8°., VI und 378 S.). – „Dějepis města Prahy. Díl I–III“, d. i. Geschichte der Stadt Prag, Theil I–III Prag 1855–1878, Verlag des böhmischen Museums, 8°.); auch in der „Novočeska Biblioteka“. – „Aelteste Nachrichten über die Herrschaften Braunau und Politz bis zur Zeit des Husitenkrieges“ (Prag 1857, Pospischil, 91 S.); aus dem Böhmischen in der Zeitschrift „Památky archeologické a místopisné“. – „Přiruční kniha dějepisu Rakouského ... Díl první“, d. i. Handbuch der Geschichte Oesterreichs, I. Theil (Prag 1858, Tempsky, 8°., 455 S.). – „Slavnostní řeč držána dne 10. listop. 1859 na náměsti Valdštejnskem“, d. i. Festrede, gehalten am 10. November 1859 auf dem Waldsteinplatze (Prag 1859, 8°., 31 S.), anläßlich der Schiller-Feier; ist nebst mehreren deutschen Reden und Gedichten auch abgedruckt in der Schrift: „Die Schiller-Feier in Prag“ (Prag 1859). – „Die Grünberger Handschrift[WS 1]Zeugnisse über die Auffindung des Libušin soud. Zusammengestellt ... Aus der böhmischen Museumszeitschrift übersetzt von Jacob Malý“ (Prag 1859, böhmisches Museum, 12°., 45 S.). – „Geschichte des österreichischen Kaiserstaates. Uebersetzt von Dr. W. R. Kraus“ (Prag 1860, Tempsky, 8°., 209 S.). – „Geschichte Böhmens in übersichtlicher Darstellung. Nach der neuesten (3.) Bearbeitung aus dem Böhmischen übersetzt vom Verfasser (Prag 1864, Říwnáč, gr. 8°., 489 S.). – „Základy starého místopisu Pražského. Oddíl I. Staré město Pražské“, d. i. Grundlagen der alten Topographie von Prag. Erste Abtheilung. Die Altstadt Prags; „Oddíl II. Nové město Pražské“, d. i. Zweite Abtheilung. Die Neustadt (Prag 1865–1870, Tempsky, gr. 4°.; I. Abtheilung: 128 und 288 S.; II. Abtheilung: 356 S.). – „Sněmy České dle obnoweného zřízení zemského Ferdinanda II.“, d. i. Böhmische Landtage nach der erneuerten Landesverfassung Ferdinands II. (Prag 1868, Dr. Skrejšovský, 8°., 109 S.).
Quellen zur Biographie. Dunder (W. G.) Denkschrift der Wiener October-Revolution u. s. w. (Wien 1849, Selbstverlag, gr. 8°.) S. 119. – Magazin für die Literatur des Auslandes (Leipzig, 4°.) 1879, Nr. 23, S. 357 u. f., im Artikel von Eugen Lipnicki: „Die čechische Literatur der letzten Jahre“. – Slavische Jahrbücher. Herausgegeben von Jordan. 1845, S. 429. – Wenzig (Joseph). Blicke über das böhmische Volk, seine Geschichte und Literatur u. s. w. (Leipzig 1855, Brandstetter, 8°.) S. 142. – Neues Wiener Tagblatt 20. Juli 1871, Nr. 198: „Wenzel Wladiwoj Tomek“. – Allgemeine Zeitung (Augsburg, Cotta, 4°.) Beilage vom 9. und 10. April 1876, Nr. 100 und 101 : „Tomek’s Geschichte von Prag“. – Jungmann (Jos). Historie literatury české. Druhé wydání, d. i. Geschichte der čechischen Literatur. Zweite, von W. W. Tomek besorgte Ausgabe (Prag 1849, Říwnáč, schm. 4°.) S. 611.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vergleiche dazu Grünberger Handschrift (Wikipedia).