BLKÖ:Kovács, Paul Rupert

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 13 (1865), ab Seite: 85. (Quelle)
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20. Paul Rupert Kovács (geb. zu Szecseny im Oedenburger Comitate 17. Jänner 1742, gest. 28. Februar 1803). Trat jung in das Benedictinerstift St. Martinsberg bei Raab, in welchem er bis zur Aufhebung seines Klosters verblieb. Er wurde dann Säcularpriester, widmete sich dem Lehramte und trug am bischöflichen Lyceum zu Raab das Kirchenrecht vor. Als aber Kaiser Franz das Kloster wiederherstellte, legte K. sein Lehramt nieder und kehrte in das Kloster zurück, wo er als Hauptabt und Director der Güter zu Füß starb. Sein in ungarischer Sprache verfaßtes Kirchenrecht „Egyházi jog“ wird in der Bibliothek des Klosters auf dem Martinsberge in Handschrift aufbewahrt. Im Drucke aber gab er heraus: „Magyar példa és közmondasik“, d. i. Ungarische Sprichwörter und Redensarten (Raab 1794, 12°.). [Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Gyüjté Ferenczy Jakab és Danielik József, d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob Ferenczy und Joseph Danielik (Pesth 1856, Gustav Emich, 8°.) S. 283.] –