BLKÖ:Lamberg, Johann Freiherr von

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 14 (1865), ab Seite: 29. (Quelle)
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17. Johann, auch Johann Jacob Freiherr von L. (gestorben im Schlosse Straßburg in Kärnthen, 7. Februar 1630), von der Orteneck’schen Linie, ein Sohn des Freiherrn Sigismund aus dessen erster Ehe mit Siguna Eleonora Freiin von Fugger. Für den geistlichen Stand bestimmt, wurde er schon im Knabenalter, 1576, Domicellar und 1585 Domherr zu Salzburg und Passau. Erzherzog Karl von Steiermark wählte ihn später zum Aja für seine beiden Söhne Leopold und Karl. Im Jahre 1601 wurde er geheimer Rath und Statthalter der Regierung in Gratz, und im Jahre 1603 Fürstbischof zu Gurk in Kärnthen. Siebenundzwanzig Jahre [30] in dieser Würde thätig, vermehrte er den Besitz des Bisthums in ansehnlicher Weise, indem er die Herrschaft Dürnstein, Pöckstein, Pregrad und andere Güter in Kärnthen an das Bisthum brachte. Er war der erste, der das Eisenwerk zu Gurk entdeckte und solches sammt den Schmelz- und Hammerwerken im Jahre 1616 in Betrieb setzte. In der bischöflichen[WS 1] Residenz zu Straßburg, welche er ansehnlich vergrößert hatte, war er, älter als 60 Jahre, gestorben. Johann ist der 39. Bischof von Gurk und als Johann der siebente. [Leardi (Peter), Reihe aller bisherigen Erzbischöfe zu Salzburg, wie auch der Bischöfe zu Gurk, Seckau, Lavant und Leoben (Grätz 1818, A. Tusch, 8°.) S. 86.] –

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: erzbischöflichen.