BLKÖ:Minerbi, Caliman

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Mindszenti, Samuel
Nächster>>>
Minisini, Luigi
Band: 18 (1868), ab Seite: 342. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Minerbi, Caliman|18|342|}}

Minerbi, siehe: Hierschl-Minerbi, Joachim [Bd. IX, S. 6]. Als Nachtrag zu dem dort Gesagten möge das Folgende genügen. Der Vater oder Adoptivvater des Malers Hierschl-Minerbi , Caliman Minerbi , ist ein um Oesterreichs Welthandel sehr verdienter Industrieller. Schon Minerbi ’s Vater, Graziadio Minerbi , hat den österreichischen Schiffen zuerst die Bahn nach Brasilien eröffnet; sein Sohn Caliman eröffnete denselben österreichischen Schiffen jene nach Ostindien. Minerbi ’s Brigg „Joachim“ lief im Jahre 1844, mit österreichischen, vornehmlich Wiener Erzeugnissen befrachtet, aus dem Triester Hafen aus und lief am 31. März d. J. im Hafen von Bombay ein. Bei der Rückfahrt nahm der Schiffseigenthümer, der von einem Wiener Gelehrten für wissenschaftliche Zwecke gewonnen worden, eine Sammlung indischer Nationalschädel und Kalkuttaer Sanskrit-Druckwerke mit.

Frankl (L. A.), Sonntagsblätter (Wien, 8°.) III. Jahrgang (1844), S. 472: „Das erste österreichische Schiff auf dem ostindischen Meere“.