BLKÖ:Moser, Johann Baptist

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Moser, Maria Anna
Band: 19 (1868), ab Seite: 154. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 115883274, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Moser, Johann Baptist|19|154|}}

5. Johann Baptist Moser (gest. zu Wetzlar 18. October 1718), wahrscheinlich aus Tirol gebürtig, wo er zu Botzen als Advocat lebte. Zu Anfang des Jahres 1675 folgte er einem Rufe der Hochschule zu Salzburg als ordentlicher Professor der Institutionen, wo er auch im nämlichen Jahre noch Doctor der Rechte wurde. Bis zum Jahre 1680 trug er die Institutionen, von da ab bis 1684 die Pandekten vor, bis er im Februar g. J. das Lehramt freiwillig niederlegte Er verließ nun Salzburg und ging als k. k. wirklicher Regierungsrath nach Innsbruck. Für seine Verdienste um den Staat wurde er in den Adelstand mit dem Prädikate von Moshoff erhoben. Im Jahre 1711 ging er als Beisitzer von Seite des österreichischen Kreises zum kais. und Reichskammergerichte nach Wetzlar, wo er bis zu seinem Tode im Dienste blieb. Von ihm sind folgende Schriften im Drucke erschienen: „Dissertatio de requisitis et ordinatione testamentorum solemnium“ (1679, 4°.); – „Tractatus de his qui testamenta facere possunt“ (1681, 4°.); – „Dissertatio juridica de conditione indebiti (1683, 4°.); – „Collatio bonorum“ (1683, 4°.). [Zauner (Judas Thaddäus), Biographische Nachrichten von den Salzburgischen Rechtslehrern von der Stiftung der Universität an bis auf gegenwärtige Zeiten (Salzburg 1789, 8°.) S. 61.] –